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19.12.2009

Eröffnung von Schloss Schönhausen als Museumsschloss

Nach umfassender Sanierung eröffnet die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) Schloss Schönhausen als Museumsschloss. Eine wechselvolle Geschichte kennzeichnet das Schloss, das einstmals Königin Elisabeth Christine (1715-1797), der Gemahlin Friedrichs des Großen, als Wohnsitz diente. In der DDR wurde es als Präsidentensitz und Gästehaus für Staatsgäste genutzt. Nach dem Fall der Mauer im November 1989 tagte auf dem Schlossgelände der "Zentrale Runde Tisch" der DDR, der Bürgerbewegungen, Repräsentanten der Kirche und politische Parteien der DDR mit der Modrow-Regierung zusammenführte. Schließlich fand im Juni 1990 hier die zweite Runde der "Zwei-plus-Vier-Verhandlungen" zur Vorbereitung der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten statt. Im Museumsschloss werden neben den kostbar ausgestatteten Räumen der einstigen preußischen Königinnenresidenz auch das komplett erhaltene Arbeitszimmer des DDR-Präsidenten Wilhelm Piek und ein original ausgestattetes Staatsgästeappartement zu sehen sein.
 


Schloss Schönhausen Zur Umkreissuche  
Tschaikowskistraße 1
13156 Berlin
 
www.spsg.de/index.php?id=3422

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