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Alexanderplatz

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Herzstück von Berlin-Ost

Der heutige Alexanderplatz ist ursprünglich im 13. Jh. als Platz vor einem Tor in der Berliner Stadtmauer entstanden. Bis ins 17. Jahrhundert diente der Platz als Marktplatz und Paradeplatz für Streitkräfte. Um den Platz herum, entwickelte sich ab dem Ende des 17. Jh. die Georgenvorstadt, später zu Ehren von König Friedrich I. Königsstadt genannt. Im Jahr 1805 erhielt der Platz von König Friedrich Wilhelm III. anlässlich eines Empfangs des russischen Zaren Alexander I. seinen heutigen Namen.

Im Rahmen der Erweiterung der Stadt wurde 1882 der Stadtbahnhof Alexanderplatz errichtet. Die Erweiterung um den U-Bahnhof erfolgte erst im Jahre 1913. Mit den Warenhäusern Tietz und Wertheim zeigte sich der Platz um 1920 herum von seiner modernen Seite und bildete neben dem Potsdamer Platz ein gutes Beispiels des Wirtschaftsaufschwungs der Weltstadt Berlin. Ein Ausbau des Platzes zu einem Verkehrsknotenpunkt fand in den 30er Jahren statt, im Zuge dessen auch breite Straßen sowie das Alexander- und Berolinahaus gebaut wurden.

Von 1941 bis 1943 wurde unter dem Platz der größte Luftschutzbunker Berlins gebaut und kurz vor Kriegsende wurden fast alle Gebäude am Alexanderplatz zerstört.

In den Nachkriegsjahren strebten visionäre Architekten den Aufbau eines modernen Berlins an. Doch die politische Situation und Trennung der Stadt erschwerten die Entscheidungsfindung und die Umsetzung der Bauvorhaben. 1951 begann der Bau der ersten sozialistischen Prachtstraße, der Stalinallee, und im Jahre 1967, nach Plänen aus einem Architekturwettbewerb, wurde der gesamte Platz nach den Kriterien der sozialistischen Stadtplanung umgestaltet. Die Straßen wurden verbreitert, Fußgängertunnel gewährleisteten den Passantenzugang zum Platz.


© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie
und Frauen, Berlin

Die vielen Neubauten in Plattenbauweise prägen noch heute das Bild der Gegend um den Platz. Als Teil des repräsentativen Ost-Berlins, war der Platz Dreh- und Angelpunkt der wichtigsten Verkehrsverbindungen. Im Jahr 1969 wurden der Brunnen der Völkerfreundschaft, die Weltzeituhr und der Berliner Fernsehturm fertiggestellt. Im Vergleich zur ursprünglichen Fläche, hatte der Platz nach der Umbauphase seine Fläche vervierfacht. 1989 war er Schauplatz der größten Demonstration in der DDR, während welcher sich fast eine Million menschen auf dem Platz versammelten.

Seit der Wende wurden mehrere Gebäude am Patz saniert und eine umfassende, noch andauernde Umgestaltung des Platzes fand statt. Heute ist der Berliner Alexanderplatz jedem Touristen ein Begriff. Er ist der größte Verkehrsknotenpunkt im Ostteil der Stadt, an welchem täglich mehrere hunderttausend Berliner und Brandenburger umsteigen. Das komplett modernisierte Kaufhaus Galeria Kaufhof, ein Kino, diverse Einkaufsmöglichkeiten, Bars und Clubs tragen dazu bei, dass der Platz ein modernes und attraktives Zentrum im Osten Berlins ist. Er ist ein beliebter Treffpunkt, vereint Menschen der unterschiedlichsten Kulturen und bietet einen interessanten und reizvollen Einblick in das Großstadtleben.

Quellen:

Wikipedia - Alexanderplatz

Alexanderplatz

Stadtentwicklung - Alexanderplatz



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