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Britzer Garten hat ein neues Umweltbildungszentrum

Nach fünf Jahreszeiten Bauzeit kann im Britzer Garten ein neues Umweltbildungszentrum genutzt werden, vor allem Kinder und Jugendliche können hier nun wieder eine Menge über die Natur erfahren, denn dazu ist der zwei Millionen teure Neubau da. Umwelt- und Naturschutz zum Anfassen – hier wird er geboten. Amtsdeutsch ist der grüne Lernort ein Treffpunkt, "an dem zeitgemäße Umweltbildung in unterschiedlichen Formaten angeboten wird." Auf jeden Fall kann das Freilandlabor Britz nun weiterarbeiten und hat ein neues beheizbares Zuhause.

Entworfen hat den Bau die Hermann Kaufmann ZT GmbH aus Österreich. Der vor allem aus nachwachsenden Rohstoffen erstellte Neubau soll zwischen den umliegenden Bäumen als schwebender Pavillon erscheinen und mit seinen Holstäben an ein Vogelnest erinnern. Auf jeden Fall weckt er bei allen Nesträubern die Neugier.

Als zentralen Ort für Veranstaltungen, Ausstellungen, Unterricht und Arbeit im Freien richtete man zwischen dem neuen Gebäude und dem benachbarten Wäldchen ein „Umweltforum“ ein. Die überdachte Ausstellungsfläche erhält mobile Ausstellungswände, an denen wechselnde Ausstellungen zu Themen der Stadtnatur und ihrer Phänomene gezeigt werden sollen, die Fläche ist aber gleichzeitig auch als überdachter Lernort im Freien gedacht. Und von hier können Streifzüge ins angrenzende Wäldchen, zum Kopfweiden­pfuhl, zum Bachlauf oder in das Feuchtbiotop des Britzer Gartens unternommen werden.
ubz_britzer_garten_abendansicht.jpgFrüher sah das Freilandlabor aus wie ein Gewächshaus, das neue Gebäude soll naturnäher aussehen – im Ergebnis fällt es trotz seiner Stock-Tarnung aber mehr auf, wahrscheinlich wegen der Beleuchtung.  Foto: © Grün Berlin GmbH


 




veröffentlicht 19. 10 2017 09:19
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