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Sieben Tipps der Woche

Tipp eins:
Im Dunkeln ist nicht nur gut Munkeln, man kann auch bei Schwarzlicht den unterschiedlichsten Beschäftigungen nachgehen - zum Beispiel Badminton, Bowling oder Minigolf spielen. Den leuchtenden Federball übers Netz hauen kann man zum Beispiel im South Beach am Trachenbergring 85 in Steglitz, Bowlen im Dunkeln ist im Bowling-Center am Zerpenschleuser Ring 37 in Reinickendorf möglich und gar nicht finsteren Minigolf spielt man bei Schwarzlicht im Görlitzer Park in Kreuzberg, am Tempelhofer Hafen oder in der Zehlendorfer Goertzallee. Viele Möglichkeiten findet man, wenn man nach Schwarzlicht/Berlin sucht oder hier drückt ...

Tipp zwei:
Ein Tipp, an dem Zigtausende Menschen nicht vorbeikommen, ist eine der bekanntesten Veranstaltungen überhaupt - und sie macht für viele Berlinerinnen und Berliner den Winter regelmäßig erträglicher: Die Grüne Woche. In diesem Jahr läuft sie vom 15. bis zum 24. Januar im Messegelände.
Seit 1926 gibt es die Ausstellung, und in diesen acht Jahrzehnten haben sich schon 29 Millionen Gäste die Angebote von mehr als 72.000 Ausstellern aus 116 Ländern angesehen. Partnerland ist in diesem Jahr zum ersten Mal ein Land außerhalb Europas, nämlich Marokko. Angebote findet man aber wie immer aus dem eigenen Umfeld ebenso wie aus 64 weiteren Ländern bei insgesamt 1660 verschiedenen Ausstellern. Hinzu kommen beliebte Ziele wie die Blumen- oder die Tierhalle.
Internationale Grüne Woche Berlin, 15. bis 24. Januar 2015, Messegelände unter dem Funkturm. Die Tageskarte kostet 14, ermäßigt 10 Euro, geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr, an den beiden Samstagen und am zweiten Freitag von 10 bis 20 Uhr

Tipp drei:
Mit kaum etwas kann man mehr ausdrücken als mit Händen - deshalb sei ein Besuch der Fotoausstellung "Tanz der Hände" empfohlen. Sie zeigt Aufnahmen verschiedener Fotografen von Tilly Losch und Hedy Pfundmayr, den "unzertrennliche Balletteusen" der Wiener Staatsoper in den 20er Jahren.
Das verborgene Museum, Schlüterstraße 70 (Charlottenburg), bis 21. Februar. Geöffnet Do und Fr 15 bis 19 Uhr, Sa und So 12 bis 16 Uhr. Nähere Infos

Tipp vier:
Wer Berlin besucht, will auch die Bauten seiner wichtigsten Architekten kennenlernen. Ein gutes Beispiel ist das Sommerhaus neben dem Schloss Charlottenburg, das König Friedrich Wilhelm III. von Karl Friedrich Schinkel errichten ließ. Gestern eröffnete in dem renovierten Gebäude nach der Winterpause die Dauerausstellung "Juwel der Schinkelzeit", in der die im originalen Sinne gestalteten Räume, Kunstgegenstände des frühen 19. Jahrhunderts und die überragenden Leistungen Karl Friedrich Schinkels in der Baukunst und der Malerei sowie seine vielfältigen Entwürfe zum Beispiel für den Eisenkunstguss und für Möbel gezeigt werden. Daneben sind etliche Hauptwerke der Malerei des frühen 19. Jahrhunderts zu sehen, Caspar David Friedrichs "Morgen im Riesengebirge" etwa und sein "Hafen" oder die "Ruinen am Golf von Neapel" von Carl Blechen.
Das Gebäude im Schlossgarten Charlottenburg, Spandauer Damm 10-22, ist zurzeit täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen - Infos hier.

Tipp fünf:
Das Lesen kann nicht nur im Sessel oder im Bett ein Vergnügen sein, oft macht auch das Zuhören Spaß, wenn vorgelesen wird. In vielen Kneipen und Veranstaltungsorten wird Literaten die Bühne bereitet, hier seien nur drei Beispiele genannt:
Kreuzberg-Slam, jeder erste Dienstag im Monat um 20.30 Uhr im Lido, Cuvrystraße 7, Eintritt 6 €.
Bubble-Slam: ein Poetry Slam, bei dem 8 Poeten jeweils 6 Minuten lang die Gunst des Publikums erreichen können. Alte Cafeteria am Campus Wilhelminenhof der HTW. Termine unter www.facebook.com/bubbleslam
Saal-Slam: Jeden 3. Dienstag im Monat im Saalbau/Heimathafen am U-Bhf. Karl-Marx-Straße: Neun Poet(inn)en à fünf Minuten, Eintritt 5 Euro.

Tipp sechs:
Der Regierende hat gewechselt, die Berlin Fashion Week gibt es aber noch - vom 18. bis 22. Januar. Was öffentlich besuchbar ist , findet man am besten hier - www.fashion-week-berlin.com

Tipp sieben:
Seine Musik kennt fast jeder, sein Name ist den meisten Menschen aber unbekannt: Hans Zimmer ist einer der erfolgreichsten Filmkomponisten unserer Zeit, für mehr als 100 Spielfilme hat er die musikalische Untermalung geschaffen. Die Melodien von "Fluch der Karibik" wurden zum Beispiel so populär, dass kaum ein Musikschul-Ensemble sie nicht schon gespielt hat.
Wer sich für das Konzert interessiert, das Hans Zimmer am 20. April in der Mercedes-Benz-Arena gibt (Eintritt ab 60 Euro), sollte sich um Karten kümmern. Der Musiker bringt übrigens ein Orchester, einen Chor, eine Studioband und mehrere Solisten zu dem Klangerlebnis mit.

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veröffentlicht 14. 01 2016 11:10
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