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“The Invisible String” - Frisbees auf der Leinwand

Frisbeespieler jonglieren mit Scheiben, spielen Golf mit Scheiben oder jagen den “fliegenden Untertassen” am Strand hinterher. Jan Bäss, ein Berliner Frisbee-Freak hat den weltweit ersten Dokumentarfilm über die Geschichte des Frisbeesports gedreht.

Am Sonntag, den 22. April um 20.15 Uhr feiert "The Invisible String" auf dem Filmfestival "achtung Berlin" im Kino Babylon (B-Mitte) Premiere, bevor er dann weltweit in den Vertrieb geht.  

Für die Frisbee-Doku hat Bäss Veteranen in den USA und Youngster in Japan getroffen. Zudem war er auf dem mit mehr als 1.000 Teilnehmern größten Strandturnier der Welt in Italien und hat natürlich auch die deutsche Szene beleuchtet.

195576_web_R_K_by_Thomas Tobaben_pixelio_K.jpgSeit mehr als 20 Jahren spielt der Kulturwissenschaftler und Dokumentarfilmer selbst Frisbee und war bereits zwei Mal Deutscher Meister im Disc Golf.

Der Titel des Filmes erinnert an den Werbegag eines amerikanischen Scheibenproduzenten. Der erzählte seinen Kunden, dass die Wurfscheiben an einer unsichtbaren Schnur entlang fliegen. Wer eine solche Schnur kaufe, bekomme die Scheibe umsonst.

Mit den Kuchenformen der “Frisbie Pie Bakery” in Connecticut hat alles angefangen. Damals in den 1920er Jahren  fanden Studenten Spaß daran, die runden Blechformen durch die Gegend zu werfen. Ab 1948 gab es dann die ersten Plastikscheiben.

Am weitesten verbereitet  unter den Disziplinen ist das Ultimate Frisbee. Es ist der einzige Teamsport überhaupt, der ohne Schiedsrichter auskommt. Zwei Mannschaften mit je sieben Spielern versuchen, bei dem intensiven Laufspiel, die Scheibe in die gegnerische Endzone zu bringen, um sie dort sicher zu fangen.

In Deutschland sind derzeit mehr als 2.300 Scheibensportler registriert. Davon sind rund 1.700 Ultimate-Spieler. Knapp ein Dutzend Ultimate-Mannschaften gibt es allein in Berlin. "Jinx", das Berliner Damenteam ist mehrfacher Deutscher Meister und war 2005 sogar Europameister.

Mit lustigen Animationen, seltenen Fotos und ausgefallenen Tricks erzählt "The Invisible Sting" eine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Plastik.

Laut dem Geschäftsführer der Berliner Produktionsfirma Joroni, Jonas Knudsen, wird der Film, nach der weltweiten Präsentation auf Festivals, im Herbst auf DVD erscheinen.

(Der Film im Internet: http://www.theinvisiblestring.de )

(Das Filmfestival im Internet: http://www.achtungberlin.de )

Text-Quelle: dapd | Bild-Quelle: Thomas Tobaben  / pixelio.de

veröffentlicht 17. 04 2012 15:46
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