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Checkpoint Charlie

Kontrollpunkt im Herzen Berlins

Checkpoint Charlie
© id praxis

Der Checkpoint Charlie wurde benannt nach dem dritten Buchstaben im amerikanischen Buchstabieralphabet: Charlie. Denn nach Helmstedt und Dreilinden war er der dritte amerikanische Grenzübergang zwischen West und Ost. Er lag am südlichen Ende der Friedrichstraße und verband die Bezirke Kreuzberg und Mitte miteinander, die damals in den sowjetischen und ameikanischen Sektoren lagen. Checkpoint Charlie war ausschließlich Diplomaten, Ausländern, Mitarbeitern der ständigen Vertretung sowie DDR-Funktionären vorbehalten.

Im Oktober 1961 verschärfte sich die Situation zwischen der SED-Führung und den Alliierten dramatisch, da das DDR-Regime die Rechte der Westmächte stark eingeschränken wollte. Die Situation drohte zu eskalieren, als sich am 27. Oktober am Checkpoint Charlie sowjetische und amerikanische Panzer mit scharfer Munition gegenüber standen. Glücklicherweise ging der Konflikt damals glimpflich aus, doch fand man nach der Wende heraus, dass beide Seiten die Anweisung erhalten hatten, im Notfall zu schießen.

Der Kontrollpunkt in der Friedrichstraße war auch Schauplatz diverser spektakulärer Fluchtversuche, welche im Mauermuseum dokumentiert wurden. Noch vor der offiziellen Wiedervereinigung wurde der ehemalige Grenzübergang im Juni 1990 abgebaut.

Heute erinnern die Schlagbäume und das Kontrollhäuschen, welches allerdings ein Nachbau ist, an den Kalten Krieg und die Jahrzehnte dauernde Teilung Deutschlands. Das direkt am Checkpoint gelegene Mauermuseum zeigt viel Interessantes über die turbulenten Zeiten der Teilung Deutschlands, Berichte und Objekte gelungener Fluchten, Zwischenfälle, die sich am Checkpoint Charlie ereigneten und bietet umfangreiche Informationen zur Geschichte der Mauer.

Quellen:

Geschichte des Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie

Stadtspaziergang am Checkpoint Charlie



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