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Gendarmenmarkt

Pracht im Herzen Berlins

Der Gendarmenmarkt liegt im Herzen Berlins und ist einer der prachtvollsten und schönsten Plätze der Stadt. Unter Kurfürst Friedrich III. entstand Ende des 17. Jahrhunderts die Friedrichstadt, für die Johann Arnold Nering diesen Platz konzipierte.

Gendarmenmarkt Berlin
Gendarmenmarkt
© Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

Die sich dort ansiedelnden Hugenotten, denen religiöse Freiheit zugesichert wurde, ließen Anfang des 18 Jahrhunderts eine Kirche errichten. Die heute vorhandenen, identischen Kuppeltürme wurden aber erst später, zwischen 1780 und 1785 nach Plänen von Carl von Gontard an die lutherische und die französisch-reformierte Kirche gebaut. Nicht zuletzt wegen dieser Verschönerungsmaßnahme kennt man die Bauwerke heute als Deutschen und Französischen Dom.

Das zentrale Gebäude des Platzes ist das Konzerthaus. Nach einem kleinen Komödientheater stand dort zunächst von 1802 bis 1817 ein Schauspielhaus mit 2000 Plätzen. Als dieses jedoch bis auf die Grundmauern abbrannte, entwarf Karl Friedrich Schinkel das heutige Konzerthaus Berlin.

Die heute noch vorhandenen quadratischen Platten ersetzten 1936 die bis dahin aufgelockerte und schön geschmückte Fläche des Platzes. Doch nicht nur das Aussehen, auch der Name des Platzes änderte sich häufig. Zunächst als Esplanade, später als Lindenmarkt, Friedrichstädtischer Markt und Neuer Markt betitelt, wurde er erst 1799 in Gendarmenmarkt umbenannt. Grund dafür waren die von 1736 bis 1782 dort stationierten Wachen und die Ställe des Garderegiments "Gens d´armes". 1950 wurde er noch einmal zum "Platz der Akademie" umbenannt, erst nach der Wende erhielt er seinen heutigen Namen zurück.

Quellen:

Berlin Tourismus Marketing

Gendarmenmarkt (Wikipedia)



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