Home

24.08.2018 - 22.09.2018

Wie werden wir in Zukunft essen? Von Selbstversorgung, Fermentation und Bienen

Science Cafés zu Ernährungsthemen

Wie werden wir in Zukunft essen und was für Nahrungsmittel stehen zur Verfügung? Müssen wir unsere Konsumgewohnheiten hinterfragen oder andere Formen landwirtschaftlicher Produktion finden? Diese Fragen werden in vier "Science Cafés" angeschnitten, einer Veranstaltungsreihe des am Botanischen Garten Berlin angesiedelten EU-Projekts BigPicnic.

An vier Terminen kann man mit unterschiedlichsten Experten wie einem Sternekoch, einer Ernährungswissenschaftlerin oder einem Landwirt diskutieren. Workshops vermitteln zudem praktische und alltagstaugliche Kenntnisse über Fermentation oder bienenfördernde Maßnahmen für alle.

Die vier Science Cafés zum Thema "Wie werden wir in Zukunft essen?":

Freitag, 24. August 2018, 17:30 bis 19 Uhr
Einwecken, Fermentieren, Räuchern ... - Nur ein Trend oder mehr?

Ernährungsbewusste Bürger entdecken traditionelle Kulturtechniken wieder, Sterneköche entwickeln neue Rezepte, soziale Einrichtungen bieten Workshops an. Lebensmittel selbst haltbarzumachen liegt gerade im Trend. Aber was kann Selbermachen überhaupt bewirken? Ändert sich unsere Einstellung zu Nahrungsmitteln, wenn wir sie selbst herstellen, oder können wir uns so nachhaltiger ernähren?
Ort: Food Markt der Ausstellung food revolution 5.0. auf dem Kulturforum (Matthäikirchplatz, 10785 Berlin)
Eintritt: frei, aber Anmeldung bis zum 23.8.2018 erbeten: a.humm@bgbm.org
Veranstaltung des Botanischen Gartens Berlin in Kooperation mit dem Kunstgewerbemuseum.

Sonnabend, 1. September 2018, 14 bis 18 Uhr
Bienen und Biodiversität in Stadt und Land
Science Café mit verschiedenen Aktivitäten rund um die Biene - geeignet für Familien

Müssen wir in Zukunft unsere Apfelbäume von Hand bestäuben? Die Nachricht vom dramatischen Rückgang der Insekten ging vor kurzem durch die Medien. Damit verbunden ist die Befürchtung, dass damit nicht nur die biologische Vielfalt bedroht ist. Der Verlust blütenbestäubender Insekten gefährdet auch die landwirtschaftliche Produktion und damit unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln. Welche Möglichkeiten haben wir, dem entgegenzuwirken?
Ort: Museumsdorf Düppel, Clauertstraße 11, 14163 Berlin
Eintritt: 3,50 Euro; Anmeldung erbeten unter: a.humm@bgbm.org oder info@dueppel.de
Veranstaltung des Botanischen Gartens Berlin in Kooperation mit dem Museumsdorf Düppel.

Sonnabend, 8. September 2018, 14:30 bis 17 Uhr
Mehr Ernährungssouveränität: Lebensmittel mit Fermentation haltbarmachen
Science Café mit Fermentationsworkshop

Eine der ältesten Kulturtechniken, um Lebensmittel zu konservieren, ist die Fermentation. Diese verwandelt Nahrungsmittel mithilfe von Mikroorganismen so, dass sie nicht nur haltbar, sondern oft auch bekömmlicher sind. Im Fermentationsworkshop stellen die Besucher fermentiertes Gemüse her und diskutieren mit Experten, ob wir uns mit selbst haltbar gemachten Lebensmitteln souveräner und gesünder ernähren können. Die Teilnehmer werden gebeten, ein Gemüsemesser, ein Brettchen und ein Glas mit Schraubverschluss mitzubringen.
Ort: Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin, Treffpunkt: Garteneingang Königin-Luise-Platz Eintritt: frei, aber Anmeldung bis zum 7.9.2018 erbeten: a.humm@bgbm.org
Veranstaltung des Botanischen Gartens Berlin in Kooperation mit der Denkwerkstatt NAHrungswandel

Sonnabend, 22. September 2018, 15 bis 16:30 Uhr
Essbares in der Stadt selbst anbauen
Science Café

Ob Urban Gardening, die Renaissance der Schrebergärten, Essbare Stadt oder Tomaten auf dem Balkon: Lebensmittel in den Städten zu produzieren, ist bei Großstädtern gerade sehr angesagt. Wie ist diese neue Bewegung zu bewerten? Was kann die Nahrungsmittelerzeugung in den Städten leisten und wie kann sie zur Ernährung von heute und morgen beitragen? Können wir uns durch selbst hergestellte Lebensmittel möglicherweise nachhaltiger ernähren? Eröffnet uns der Gemüseanbau einen anderen Umgang mit Nahrungsmitteln, der von mehr Wertschätzung und Souveränität geprägt ist?
Ort: Geschäftsstelle des Bezirksverbands der Gartenfreunde Pankow, Quickborner Str. 12, 13158 Berlin
Eintritt: frei. Keine Anmeldung erforderlich. Veranstaltung des Botanischen Gartens Berlin in Kooperation mit dem Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow e.V.


Das EU-Projekt BigPicnic, an dem insgesamt 15 Botanische Gärten in ganz Europa und Uganda beteiligt sind, beschäftigt sich noch bis April 2019 mit der Frage, wie die wachsende Menschheit auch morgen mit ausreichend Nahrung versorgt werden kann. BigPicnic wendet sich an die Öffentlichkeit und will ein Bewusstsein für Fragen der künftigen Ernährung wecken. Diskussionen sollen eine Reflexion anregen, in welcher Weise dieses Thema uns selbst und unsere eigene Gesellschaft betrifft.
 
URL:  www.bgbm.org/bigpicnic


Anschrift
Verschiedene Veranstaltungsorte
 
 
 
Rock&Pop Tickets bei www.eventim.de