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10.12.2019, 19:00 Uhr

Potsdamer Filmgespräch: "Und der Zukunft zugewandt"

und-der-zukunft-zugewandt-2.jpg1952 in der DDR: Die zu Unrecht verurteilte junge Kommunistin Antonia Berger (Alexandra Maria Lara) erreicht nach vielen Jahren in der Sowjetunion das kleine Fürstenberg. Von der sozialistischen Kreisleitung wird sie in allen Ehren empfangen, man kümmert sich um ihre schwer kranke Tochter, gibt ihr eine schöne Wohnung und eine würdevolle Arbeit. Antonia, die dies nach vielen Jahren voller Schmerz und Einsamkeit nicht mehr für möglich gehalten hatte, schöpft neue Hoffnung. Die Solidarität, die sie in dem jungen Land erfährt, erneuert ihren Glauben an die Zukunft im Geiste der Gerechtigkeit. Sie verliebt sich in den Arzt Konrad, der sich gegen das bequeme Leben seiner in Hamburg ansässigen Familie entschieden hat. Antonia gewinnt ein neues Leben und soll dafür einen Preis zahlen: Von ihrer Zeit in der Sowjetunion soll sie schweigen. Die Wahrheit, so fürchtet die junge Republik, könnte die so fragile Nation ins Wanken bringen. Antonia wird Teil des Aufbruchs in eine neue und bessere Welt und wird doch stets mit einer Vergangenheit konfrontiert, die nie die ihre war.

Im Film, der auf Swetlana Schönfelds Erinnerungen basiert, spielt sie die Mutter der Hauptfigur, die von Alexandra Maria Lara verkörpert wird, eine Frau, die mehr als zwei Jahrzehnte unschuldig in Stalins Strafsystem gefangen ist. Als Kind musste Swetlana Schönfeld tricksen, um die Wahrheit zu erfahren.

Und der Zukunft zugewandt
Regie: Bernd Böhlich, D: Alexandra Maria Lara, Swetlana Schönfeld, Robert Stadlober, D 2019, 108 Min.

Beim aktuellen Potsdamer Filmgespräch Nr. 269 sind die Darstellerin Swetlana Schönfeld, die Redakteurin Cooky Ziesche (rbb) und die Produzentin Eva-Marie Martens anwesend. Kartenreservierung unter Tel. 0331-27181-12, ticket@filmmuseum-potsdam.de

 


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