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13.04.2019 - 25.08.2019

PLAKATIV. Filmwerbung und Propaganda in Demokratie und Diktatur

Sonderausstellung und Begleitprogramm im Filmmuseum Potsdam

Der verlorene Sohn_06_09_1934_R_Luis Trenker_fr.jpg"Der verlorene Sohn" war 1933 die letzte deutsche Produktion der Universal Film / Hollywood, für den auch noch in Frankreich Werbung gemacht wurde. Foto: Filmmuseum Potsdam

Die Ausstellung PLAKATIV betrachtet die Filmwerbung und ihre vielfältigen Gestaltungsformen in der Zeit von 1930 bis 1950 und wirft dabei neues Licht auf jenen Teil der deutschen Filmgeschichte, der mit der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts verbunden ist.

Im Zentrum steht die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur: Die Geschichte von Filmpolitik und Werbung wird hier parallel gesetzt mit der Geschichte einer ideologischen Radikalisierung, die bereits 1933 im Ausschluss von Juden aus der deutschen Filmindustrie erkennbar ist und während des Zweiten Weltkriegs im Holocaust mündete. Neben Plakaten zu Kriegs- und Propagandafilmen, Melodramen und Filmbiografien heroischer Männer sind auch rare Plakate für deutsche Filme aus Belgien, Frankreich, Finnland und Schweden zu sehen. Plakate aus den Krisenjahren der Weimarer Republik und ein Ausblick auf die frühen Nachkriegsjahre erweitern die Schau und schärfen den Blick für eine besondere Kunstform.

Die Ausstellung präsentiert einen Querschnitt aus der Sammlung von William Gillespie (Sydney, Australien).Sie wurde kuratiert durch die Direktorin des FilmmuseumsProf. Dr. Ursula von Keitz, die Studentin im Studiengang Filmkulturerbe an der Filmuniversität Babelsberg Esther Rieseund den wissenschaftlichen Mitarbeiter des Filmmuseums Potsdam Dr. Philipp Stiasny.

Begleitprogramm

Freitag, 12.04.19 | 19:00 UHR
Eröffnung / Eintritt frei

Kurzfilm "ZEITSPIEGEL NR. 4"
D 1942, Regie: Franz Schröder

Gesprächmit William Gillespie, Sydney, Australien

20:30 UHR
"Arzt und Dämon"("Dr Jekyll and Mr Hyde"), USA 1941, Regie: Victor Fleming
mit Spencer Tracy, Lana Turner, Ingrid Bergman

Donnerstag, 16.05.19 | 19:30 UHR
"Im Westen nichts Neues"
USA 1930, Regie: Lewis Milestone
mit Lew Ayres, Louis Wolheim, John Wray

Donnerstag, 06.06.19 | 19:30 UHR
"Zu neuen Ufern"
D 1937, Regie: Detlef Sierck (d. i. Douglas Sirk)
mit Zarah Leander, Willy Birgel, Viktor Staal

Donnerstag, 04.07.19 | 13:00-16:00 UHR
Workshop "Filmgeschichte kontrovers: Morgenrot"
in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Leitung: Prof. Dr. Ursula von Keitz
17:00 UHR
"Morgenrot"
D 1932/33, Regie: Gustav Ucicky
mit Rudolf Forster, Adele Sandrock, Fritz Genschow

Donnerstag, 11.07.19 | 19:30 UHR
"GPU"
D 1942, Regie: Karl Ritter
mit Laura Solari, Andrews Engelmann, Marina von Ditmar
Einführung: Dr. Philipp Stiasny

Donnerstag, 08.08.19|19:30 UHR
"Auf Wiedersehen, Franziska!"
D 1940/41, Regie: Helmut Käutner
mit Marianne Hoppe, Hans Söhnker, Fritz Odemar

Donnerstag, 22.08.19|19:30 UHR
"Die Mörder sind unter uns"
D (SBZ) 1946, Regie: Wolfgang Staudte
mit Wilhelm Borchert, Hildegard Knef, Erna Sellmer

 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A
14467 Potsdam
 
Telefon:  (0331) 27 18 117
Telefax:  (0331) 27181-26
Email:  info@filmmuseum-potsdam.de
URL:  www.filmmuseum-potsdam.de
 
Öffnungszeiten:  Museum:
Di bis So 10 bis 18 Uhr Einlass bis 17.30 Uhr
Kino:
Di bis So 17 und 19 Uhr, Do bis Sa zusätzlich 21 Uhr
Kinderkino:
Mi, Sa & So 15 Uhr
 
 Rubriken: 

Kunst und Kultur
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