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17.05.2017 - 31.12.2018

Mehr Ausstellungsfläche - ein Gewinn

Die Gemäldegalerie im Kulturforum beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis 18. Jahrhundert, und an ihren Beständen gemessen könnte noch deutlich mehr Ausstellungsfläche gebrauchen. Ein wenig wird die Situation jedoch gebessert: Unter dem Titel "In neuem Licht" werden jetzt auch in der Wandelhalle Bilder ausgestellt, aus einem Durchgangsraum wird also ein spannendes Areal der Kunstpräsentation. "Im Rahmen einer Sonderpräsentation werden nun bis voraussichtlich Ende 2018 über 70 bislang wenig oder nie gezeigte Werke aus der Studiengalerie und dem Depot in der großzügigen Ausstellungsarchitektur der Wandelhalle in den Fokus der Betrachtung rücken", teilen die Staatlichen Museen zu Berlin mit. Die Präsentation wird sich jedoch mit Sonderausstellungen abwechseln, im Frühjahr 2019 ist zum Beispiel "Mantegna und Bellini. Meister der Renaissance" geplant.
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Blau ist eine kalte Farbe, aber von ihr heben sich die meisten in der Wandelhalle aufgehängten Bilder besonders gut ab. Foto: © SMB/Gemäldegalerie_David von Becker

Wandelhalle_alt.jpgDer Name "In neuem Licht" mag ja auch darauf hinweisen, dass in der Wandelhalle eine neue Beleuchtung installiert wurde, in Wirklichkeit sagt er den Besuchern aber, dass die Mitte der Gemäldegalerie quasi erst zum Leben erweckt wurde (rechts alte Aufnahme, © SMB). Zu sehen sind jetzt Arbeiten von und nach Hieronymus Bosch, Lucas Cranach, Davide Ghirlandaio, Gerard de Lairesse, Diego Velázquez, Giovanni Paolo Panini, Elisabeth Vigée-Lebrun oder Sir Joshua Reynolds.

Ausgesucht und gehängt wurden die Bilder auch noch so, dass sie beim Rundgang durch das Haus helfen und die Besucherinnen und Besucher die einzelnen Sammlungsbereiche, Kunstschulen und Stilepochen besser entdecken können - von der Altdeutschen und Altniederländischen Malerei über die Renaissance und den Barock in Italien, Frankreich und Spanien bis zur Aufklärung und Empfindsamkeit in der europäischen Malerei des 18. Jahrhunderts. Zudem geben noch einführende Texte zu den Räumen Auskunft über die Bestände des Hauses und die Geschichte der Sammlung. Die Gemäldegalerie hat also ein neues, zentrales Eingangsportal, das man nicht mehr so schnell durcheilen wird wie bisher die Wandelhalle.

p_Davide Ghirlandaio_Profilbildnis einer jungen Frau_um 1490_© bpk _Gemäldegalerie_SMB_Jörg P. Anders.jpgp_Barent Pietersz. Fabritius_Das geschlachtete Schwein, 1656_© bpk _Gemäldegalerie_SMB, Jörg P. Anders.jpg






















Jetzt zu sehen: Das 1656 von Barent Pietersz. Fabritius gemalte geschlachtete Schwein und das 1490 entstandene Profilbildnis einer jungen Frau von Davide Ghirlandaio.
Fotos: © bpk _Gemäldegalerie_SMB_Jörg P. Anders
 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Gemäldegalerie
Matthäikirchplatz 4 - 6
10785 Berlin - Mitte
 
Telefon:  030 - 266 29 51
Email:  gg@smb.spk-berlin.de
URL:  www.smb.spk-berlin.de
 
Berühmte Meisterwerke der europäischen Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert in einem modernen Haus im Kulturforum mit viel Tageslicht.
 
 Rubriken: 

Kunst und Kultur
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