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07.07.2019, 10:00 Uhr

Tag der offenen Tür in HSH - mit Wolf Biermann

Biermann_Stiftg_HSH_Hans Scherhaufer.jpgAm Sonntag lädt die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen wieder einmal zu einem Tag der offenen Tür. Das Besondere diesmal: Wolf Biermann gibt ein Open-Air-Konzert.

Der Liedermacher und Lyriker tritt zum ersten Mal live in der Hohenschönhausener Gedenkstätte in der Genslerstraße 66 auf. Nach seinem Konzert diskutiert er mit Marianne Birthler, der ehemaligen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, über seine Erfahrungen in der DDR. Klar ist das einstündige Open-Air-Konzert der Höhepunkt des Tages der offenen Tür im früheren zentralen Stasi-Gefängnis und alle an der Geschichte Interessierten auch jüngeren Alters sind eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen einer Gedenkstätte zu werfen.

Gedenkstätte_HsH_Kellergefaengnis-Zellengang_172.jpgDen ganzen Tag über präsentiert die Gedenkstätte ihre Arbeit. Es gibt Sonderführungen durch das Zeitzeugenarchiv, die Ausstellungen und das Haftkrankenhaus. Die Gäste können zwei originale Gefangenentransporter der Stasi besichtigen. Der Künstler und ehemalige politische Häftling Gino Kuhn bietet Workshops für Jugendliche an, die sich künstlerisch mit dem Thema politische Haft auseinandersetzen wollen. Interviews mit Zeitzeugen verdeutlichen das Ausmaß und die Auswirkungen der Stasi-Haft.

Das Konzert findet in Kooperation mit der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer statt.

Offene Türen hat der frühere Stasi-Knast am 07. Juli von 10 bis 17 Uhr, Wolf Biermann kann man von 14 bis 15 Uhr lauschen.

Der Eintritt ist frei!

 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstr. 66
13055 Berlin - Lichtenberg
 
Telefon:  030 / 986082-30
Telefax:  030 / 986082-464
Email:  info@stiftung-hsh.de
URL:  www.stiftung-hsh.de
 
Die Gedenkstätte auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit ist eine selbstständige Stiftung öffentlichen Rechts. Sie hat die gesetzliche Aufgabe, die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 zu erforschen, durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu informieren und zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur anzuregen. Am Beispiel dieses Gefängnisses soll sie zugleich über das System der politischen Justiz informieren.
 
 
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