Home

25.05.2019, 19:30 Uhr

Flimmerkonzert #5: Alte Bauhaus-Kurzfilme mit Musik

Zum Bauhaus-Jubiläum zeigt das FIlmmuseum Potsdam am Sonnabend ein etwa 50-minütiges Programm mit Kurzfilmen aus den Jahren 1926 bis 1932, dazu wird von CEEYS und Marie Awadis Livemusik gemacht.

Das Bauhaus selbst hat aus Kosten- und anderen Gründen keine eigenständige Filmproduktion betrieben. László Moholy-Nagys Bestrebungen, eine "Versuchsstelle für Filmkunst" am Bauhaus einzurichten, blieb vergebens. "Trotzdem gibt es eine durchaus ansehnliche, dokumentierte Filmpraxis von Lehrenden und Schülern des Bauhauses". (Thomas Tode)

An dem Film Wie wohnen wir gesund und wirtschaftlich? (D 1926-28) von Ernest Jahn wirkten u.a. Walter Gropius und Bruno Taut direkt mit. Leider sind heute nur noch fünf der ursprünglich neun Teile des Films erhalten. Sie demonstrieren Prinzipien und Materialien des Neuen Bauens und geben seltene Einblicke in die neu errichteten Meisterhäuser in Dessau, in denen Ise Gropius mit Freundinnen die Vorteile der modernen Küche aufzeigt. Das Kurzfilmprogramm versammelt die Teile "Wohnungsnot", "Das neue Haus", "Neues Wohnen (Haus Gropius)", "Das Bauhaus Dessau und seine Bauweise" sowie "Die Häuserfabrik der Stadt Frankfurt am Main".

Kontrastiert werden die Lehrfilme durch den mit Formen und Schatten experimentierenden Film Ein Lichtspiel schwarz-weiß-grau (1932) von László Moholy-Nagy.
Moholynagyschwarzweißgrau-1.jpgZeichnung von László Moholy-Nagyin Schwarz-weiß-grau. Foto: Filmmuseum Potsdam

Zur Musik:

Die Klänge der unter dem Namen CEEYS - VIOLONCELLE (frz. Cello) und KEYS (engl. Tasten) - auftretenden Brüder Sebastian und Daniel Selke folgen einem minimalistischen Ansatz von Komposition und Improvisation. Sie bewegen sich dabei zwischen Avantgarde und Pop und schließen Elemente von Jazz, Ambient und klassischer Kammermusik ein. CEEYS sind die Initiatoren des internationalen Potsdamer Musikfestivals »Q3 Ambientfest«.

Die Pianistin Marie Awadis verbreitet mit melancholischen Melodien und Harmonien eine ruhige und träumerische Atmosphäre. In ihren Stücken beschäftigt sich die in Beirut geborene Pianistin auch mit den armenischen Wurzeln ihrer Familie.

Kartenreservierung unter Tel. 0331-27181-12 oder per mail an ticket@filmmuseum-potsdam.de

 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A
14467 Potsdam
 
Telefon:  (0331) 27 18 117
Telefax:  (0331) 27181-26
Email:  info@filmmuseum-potsdam.de
URL:  www.filmmuseum-potsdam.de
 
Öffnungszeiten:  Museum:
Di bis So 10 bis 18 Uhr Einlass bis 17.30 Uhr
Kino:
Di bis So 17 und 19 Uhr, Do bis Sa zusätzlich 21 Uhr
Kinderkino:
Mi, Sa & So 15 Uhr
 
 Rubriken: 

Kunst und Kultur
Diverses

Rock&Pop Tickets bei www.eventim.de