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09.03.2019 - 16.06.2019

Picassos späte Arbeiten im Barberini

Es gibt immer noch relativ unbekannte Arbeiten von Pablo Picasso (1881-1973), die vor allem aus den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens stammen. So lernte er schon über 70-jährig seine spätere Frau Jacqueline kennen und malte sie mehr als 400 Mal - einige der Arbeiten sind nun in der Ausstellung "Picasso. Das späte Werk" zu sehen. Die Leihgaben stammen aus der Sammlung Jacqueline Picasso (1927- 1986). Ihre Tochter Catherine Hutin stellt diese bislang kaum öffentlich gezeigte Sammlung für die Ausstellung im Museum Barberini zur Verfügung. Viele Bilder werden zum ersten Mal in Deutschland gezeigt, einige sind sogar zum ersten Mal in einem Museum zu sehen.

picasso_d_1645_jacqueline_1957_presse.600x600.jpgJacqueline, 1957 von Pablo Picasso mit Metallbändern, Klebemittel und Kohle auf Papier und Packpapier festgehalten. Foto: Sammlung Catherine Hutin © Succession Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2019. Photo: Claude Germain

Die Ausstellungsankündigung beschreibt Picassos Arbeitseifer im Alter recht deutlich: Als der Photograph Brassaï im Mai 1960 Picasso zum ersten Mal nach fast 15 Jahren wiedersah, machte ihm dessen neues Werk ungeheuren Eindruck: "So brutal aber wie in der Villa Californie bin ich noch nie überfallen worden ... Kunst und Natur, Schöpfung und Mythos, Ritterturnier und Stierkampf, Märchenwelt, Olymp und Walpurgisnacht stürmen auf mich ein ... Alles will gesehen werden, sich übertrumpfen, will gleichzeitig zu Wort kommen, zerrt an den Nerven, provoziert und überwältigt ...". Der Photograph sah sich im Atelier in Cannes umgeben von Portraits, die Picassos Lebensgefährtin Jacqueline Roque zeigen. Er sah Skulpturen und Assemblagen aus unterschiedlichsten Materialien. Überall lagen Skizzen und Papierarbeiten in neuen Techniken.

Seine zweite Frau Jacqueline kümmerte sich um die überwältigende Fülle und erhielt nach seinem Tod einen bedeutenden Teil seines uvres, als es unter den Erben aufgeteilt wurde. Aus ihrer Sammlung werden jetzt 136 Arbeiten in Potsdam gezeigt - neben Gemälden auch Zeichnungen, Skulpturen, Keramiken und Druckgraphiken.

Begleitet wird die Ausstellung von zahlreichen Vorträgen, Führungen, Diskussionen, Konzerten und Filmvorführungen, zudem weisen die Sammlung Berggruen an den Staatlichen Museen zu Berlin und das Museum Barberini in gemeinsamen Veranstaltungenauf Picasso in Berlin und Potsdam hin.

 
Eintritt:  14 / ermäßigt 10 Euro / Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei 
 
URL:  www.museum-barberini.com/ausstellungen/


Zur Umkreissuche   Anschrift
Museum Barberini
Humboldtstraße 5-6
14467 Potsdam
 
Telefon:  0331 97992-185
Telefax:  0331 97992-183
Email:  info@museum-barberini.com
URL:  http://museum-barberini.com/
 
 
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