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12.03.2016 - 10.07.2016

Aus der Welt der Architekturentwürfe

Das Museum für Architekturzeichnung der Tchoban Foundation in der Christinenstraße 18 a im Pfefferberg-Gelände ist ein Einrichtung, die nicht nur einer Fachöffenlichkeit bekannt sein sollte. Eine gute Gelegenheit, das Haus kennenzulernen, ist eine Ausstellung, die am 12. März eröffnet und Architekturszeichnungen aus der Albertina in Wien vorstellt, also aus einer der bedeutendsten Sammlungen solcher Zeichnungen auf der Welt. Sie besitzt mehr als eine Million Werke aus sechs Jahrhunderten und ermöglicht damit Einblicke in die Kunstgeschichte vom Spätmittelalter und der Renaissance bis zur jüngsten Gegenwart. Albertina_Sprenger.jpg
Brunnen in einer Halle sind keine neue Idee, auch wenn sie in jüngerer Zeit aufgegriffen wurde. Diese Innenansicht des Entwurfs einer Exerzier-, Industrie- und Ausstellungshalle in Wien zeichnete der österreichische Architekt Paul Wilhelm Eduard Sprenger im Jahr 1843.
Foto: Albertina/Wien

Den wichtigsten Bestand in der Albertina stellt die traditionsreiche und weltberühmte Grafische Sammlung dar. Nicht weniger bedeutend ist die Architektursammlung, die ebenfalls mehrere Epochen und Werke namhafter Architekten umfasst. Die Ausstellung im Museum für Architekturzeichnung stellt nun einige interessante Beispiele handgezeichneter Architektur vor - Skizzen, Studien, Veduten und Projektpräsentationen von Künstlern und Architekten vom 16. Jahrhundert bis heute vor, darunter Antonio Pisanello, Francesco Borromini, Hubert Robert, Egon Schiele, Hans Hollein und Zaha Hadid.
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Das Museum für Architekturzeichnung eröffnete 2013 auf dem ehemaligen Brauereigelände am Pfefferberg. Der Architekt Sergei Tchoban gründete 2009 die tragende Stiftung und übertrug ihr einen Teil seiner Sammlung. Tchoban hatte Arbeiten von Architekten des 16. bis 21. Jahrhunderts gesammelt, wobei der russische Konstruktivisten besonders berücksichtigte.

Interessantg ist bereits das von Tchobans Moskauer Büro entworfene Museumsgebäude. In den wie aufeinandergestapelt wirkenden und mit Details aus Architekturzeichnungen verzierten vier Geschossen sind ein Empfangsraum mit Bibliothek, zwei Ausstellungskabinette und ein Depot untergebracht, das für Wissenschaftler nach Anmeldung zugänglich ist. Der Glaskubus auf dem Dach dient als Besprechungsraum.


Das Gebäude des Museums für Architekturzeichnung der Tchoban Foundation
 
Eintritt:  5 / 3 Euro 
URL:  http://www.museumsportal-berlin.de/de/ausstellungen/meisterzeichnungen-architektur-albertina/


Zur Umkreissuche   Anschrift
Tchoban Foundation Museum für Architekturzeichnung
Christinenstraße 18A
10119 Berlin - Mitte
 
Telefon:  030 43 73 90 90
Email:  mail@tchoban-foundation.de
URL:  http://www.tchoban-foundation.de
 
Öffnungszeiten:  Öffnungszeiten Mo-Fr 14 - 19 h, Sa / So 13 - 17 h
 
 Rubriken: 

Kunst und Kultur
Ausstellungen

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