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16.11.2017, 18:00 Uhr

Die 1930er Jahre in Fotoalben

Wo kann man den Lauf der Welt am besten betrachten, zumindest subjektiv? In alten Fotoalben - da begegnet man in der Regel Menschen, die man kennt oder kannte und Umgebung und Motive machen die Vergangenheit manchmal wieder lebendig.

Sammelt man Fotoalben, können sich spannende Bilderbögen aus der Berliner Alltagsgeschichte bilden. Die Fotografische Sammlung des Stadtmuseums Berlin umfasst neben einzelnen Positiven und kompletten Nachlässen von Fotografen inklusive Negativen auch rund 320 Fotoalben von 1850 bis zur Gegenwart. 25 davon enthalten Bezüge zu den 1930er Jahren. Aus Privat- oder Firmenbesitz stammend, waren sie immer nur für einen kleinen Adressatenkreis bestimmt. Doch sie bergen einen wichtigen Bilderschatz zu Alltag, Kultur und Bildpraxis jener Zeit, den es zu entdecken gilt.

Im Rahmen der laufenden Ausstellung "Berlin 1937 - Im Schatten von morgen" (hier unsere Besprechung) stellt die Sammlungskuratorin Ines Hahn nun einen Ausschnitt dieses Bestandes vor: Welche Themen dominieren in den Alben? Was verraten sie über diejenigen, die sie erstellten bzw. deren Auftraggeber? In welchem Verhältnis stehen Text und Bild? Und: Wie schlägt sich die nationalsozialistische Ideologie auch in privaten Bildersammlungen nieder? Besucher sind eingeladen, ihre eigenen Fotoalben mit Bildern vom Berlin der 1930er Jahre mitzubringen!

Treffpunkt ist der Hoffmann-Saal, Infos erhält man unter Tel. 030 24002 162.
maerkisches-museum-fotoalben.jpgErinnerungsalbum eines unbekannten Berliners, Berlin 1930 © Stadtmuseum Berlin | Foto: Michael Setzpfandt


 
Eintritt:  3 / 2 Euro 
URL:  www.stadtmuseum.de/veranstaltungen/die-1930er-jahre-fotoalben


Zur Umkreissuche   Anschrift
Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin - Mitte
 
Telefon:  030 30 86 62 15
URL:  http://www.stadtmuseum.de/maerkisches-museum-0
 
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Kunst und Kultur
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