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23.08.2019 - 03.11.2019

Manga Bell - Eine Ausstellung von Tina Born

mANGA bELL.jpgIm Rahmen der Ausstellung "Inspiration Afrika. Ein Kontinent im Blick der deutschen Bildhauerei im 20. Jahrhundert" im Kunsthaus Dahlem (mehr darüber finden sie hier) zeigt Tina Born die Installation "Manga Bell" von 2019. Hierbei begegnen die Besucher unter anderem dem Nachbau eines Elefantenschädels (Ausführung Beatrice Jugert / Sculpture Club), der zusammen mit 80 weiteren Objekten seit 1901 im Keller des Naturkundemuseums in Berlin lagert - als wissenschaftliche Trophäe.

Es ist die von einem Museumsarchivar verfasste Inschrift auf dem Tierschädel, die Tina Born zu einer losen Folge von assoziativen Objekten und geschichtsbezogenen Betrachtungen anregte und die Bezüge herstellt zu jener Zeit um 1900, als Kamerun, das Herkunftsland des Schädels, ebenso wie weitere afrikanische Regionen deutsche Kolonien waren.

Teil der Installation sind Fotografien von Winfried Bullinger aus der Serie "An den Rändern der Macht" (2012-2017). Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Tina Born, geboren in Frankfurt am Main, studierte von 1988-1994 an der Universität der Künste in Berlin bei Dieter Appelt und Christiane Möbus. Zahlreiche Arbeitsaufenthalte und Stipendien u.a. der Krasner-Pollock Foundation, der Volkswagenstiftung und der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten Berlin führten sie nach Spanien, Frankreich, Indonesien, Polynesien, Namibia, Costa Rica und in die USA. Tina Born lebt und arbeitet in Berlin.

Bei der Eröffnung am 22. August um 19 Uhr spricht Dorothea Schöne, die Künstlerische Leiterin Kunsthaus Dahlem.
Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
 


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Kunsthaus Dahlem
Käuzchensteig 8
14195 Berlin - Steglitz-Zehlendorf
 
Telefon:  +49 (0)30 83227 258
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URL:  www.kunsthaus-dahlem.de
 
Öffnungszeiten:  Mi-Mo 11-17 Uhr
 
In dem als Staatsatelier des Bildhauers Arno Breker errichteten Gebäude zeigt das Kunsthaus Dahlem seit Sommer 2015 plastische Kunst vor allem der Jahre 1945 bis 1961, ergänzt durch Malerei, grafische Arbeiten und Fotografie. Im Eingangsbereich kostenfrei zu besichtigende Schautafeln zur Geschichte des Hauses.
 
 
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