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28.07.2017 - 03.08.2017

Visionen für den Ernst-Reuter-Platz

Am 27. Juli zeichnet der Deutsche Werkbund Berlin die Gewinner seines studentischen Ideenwettbewerbs "Visionen für den Ernst-Reuter-Platz" aus und eröffnet eine Ausstellung über die Entwürfe - und genau die kann man sich im Architekturmuseum der TU im Untergeschoss des Flachbaus in der Straße des 17. Juni 152 Ecke Marchstraße ansehen.

Wenn in Berlin etwas besonders typisch für die 50er Jahre ist, dann der Ernst-Reuter-Platz - in den Augen heutiger Stadtplaner ein Manifest der autogerechten und aufgelockerten Stadt. Als er entwurfen wurde war man noch stolz darauf, dass selbst der Markusplatz in Venedig und der Petersplatz in Rom kleiner waren, aber damals lag ein guter Teil der Stadt auch noch in Trümmern.

Heute will man die Fläche wieder nutzen, in den Gebäuden rund um den Ernst-Reuter-Platz ist schließlich eine Menge los. Viele Studenten, Wissenschaftler und Berufstätige passieren den Verkehrsknoten, der mit seinen Freiflächen, dem U-Bahnhof und den meisten Gebäuden drumrum zwar ein denkmalgeschütztes städtebauliches Ensemble bildet, dem es aber an Aufenthaltsqualität fehlt. Da sein Umfeld auch noch immer intensiver genutzt wird, startete der Berliner Werkbund den studentischen Ideenwettbewerb, der im vergangenen Sommersemester unter drei renommierten Universitäten in Hamburg, Dresden und München ausgelobt wurde.

Der Berliner Werkbund ruft in jedem Jahr Studenten dazu auf, sich mit aktuellen Fragestellungen der Stadtentwicklung zu beschäftigen und möglichst visionäre Ideen und strategische Konzepte zu entwickeln. Wobei die Aufgabe diesmal nicht einfach ist, da auch der Denkmalcharakter des Platzes beachtet werden muss. Ziele sind dennoch "der Rückbau der autogerechten Stadt, die Weiterentwicklung der riesigen Freiflächen evtl. mit zusätzlichen Architekturelementen sowie die Reurbanisierung der Haus-Rückseiten (z. B. Telefunkenhochhaus, IBM-Haus)". Der Wettbewerb forderte "zukunftsweisende architektonische, freiraumplanerische und städtebauliche Sichtweisen auf den Ernst-Reuter-Platz und sein Umfeld".

Anzusehen sind die Vorschläge am 28. Juli von 12 bis 15 Uhr sowie vom 31. Juli bis 3. August von 12 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Architekturmuseum der TU Berlin
Straße des 17. Juni 152
Untergeschoss Flachbau
10623 Berlin

(Ecke Marchstraße)
Tel. +49 (0)30 314-23116
Email: architekturmuseum@ub.tu-berlin.de
URL: architekturmuseum.ub.tu-berlin.de

 

Eintritt kostenlos


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