Home

29.06.2018 - 01.07.2018

Jüdisches Filmfestival erinnert an Hedy Lamarr

29.06. um 19:00 Uhr
Das alte Gesetz
R: Ewald André Dupont, D: Ernst Deutsch, Henny Porten, Avrom Morewski
D 1923, 132′
Einführung: Frank Stern (Historiker)
Anschließend Empfang im Foyer
Galizien, um 1860. Baruch verlässt gegen den Willen seines Vaters, des Rabbiners, das Schtetl und will Schauspieler werden. Als er auf einer Provinzbühne mit Schläfenlocken den Romeo spielt, sieht ihn die Erzherzogin und beginnt, ihn zu fördern. Misstrauen und Verachtung schlagen Baruch entgegen, doch schließlich führt ihn sein Weg bis ans Burgtheater nach Wien.
Das alte Gesetz ist ein Film über Rollenspiel und Identitätssuche und die Vision eines harmonischen Zusammenlebens von Christen und Juden. Durch eine jüngst vorgenommene Restaurierung ist dieses Glanzstück des Weimarer Kinos mit neuer Musik versehen und endlich wieder zugänglich.

Hommage an Hedy Lamarr
HedyLamarr02-1.jpg30. Juni, 18:00 Uhr
Geniale Göttin - Die Geschichte der Hedy Lamarr
(OmU), USA 2017, Dok, 89 Min, Regie: Alexandra Dean
Hedy Lamarr, als Hedwig Eva Maria Kiesler 1914 in Wien geborener internationaler Filmstar der 1930er und 1940er Jahre, war bekannt für ihr perfektes Gesicht und ihren makellosen Körper - nicht aber für ihre genialen Erfindungen. Der Film zeigt, was die Schauspielerin nach der Arbeit für Hollywood beschäftigte: Gemeinsam mit Georges Antheil entwickelte sie z.B. eine Technik wechselnder Frequenzen, die die Fernsteuerung für U-Boot-Torpedos hätte überlisten können, um die Übermacht der Nazis im Seekrieg zu brechen. Diese Erfindung wurde Grundlage der heutigen WLAN- und Bluetooth-Technik. Ein Leben lang kämpfte Lamarr um Anerkennung als Erfinderin. Dieser Dokumentarfilm lässt sie mit bisher unveröffentlichten Interviews selbst zu Wort kommen und zeichnet ein beeindruckendes Doppelleben nach.
Einführung: Frank Stern (Historiker)

30. Juni, 20:00 Uhr
Der Koffer des Herrn O.F.
DE 1931, 78 min, deu OF, R: Alexis Granowsky, Darsteller: Alfred Abel, Hedwig Kiesler, Peter Lorre
Einführung: Frank Stern (Historiker)
Unerwartet kommen in dem verschlafenen Nest Ostend 13 Koffer mit den Initialen O.F. an, und auch im Grandhotel werden mehrere Zimmer reserviert. Die erwartete Ankunft des unbekannten, geheimnisvollen Gastes löst ein geschäftiges Treiben aus, das dem Städtchen ein verblüffendes Wirtschaftswunder beschert und Ostend innerhalb kürzester Zeit zu einer modernen Großstadt macht. Und Herr O.F. ? Der ist niemals angekommen, gibt es doch in Europa einen anderen Ort mit einem ähnlich klingenden Namen.
In der turbulenten Komödie über eine Globalisierungsblase avant la lettre glänzen Hedy Lamarr (hier noch Hedwig Kiesler) und an ihrer Seite Peter Lorre in den jeweils ersten Rollen ihrer Filmkarrieren.

01. Juli, 18.00 Uhr
EKSTASE
R: Gustav Machatý, CS/AT 1932/1933, 82 min, deu OF
Einführung: Frank Stern
Drama einer unglücklichen Ehe, das damals so manchen Skandal auslöste und Hedy Lamarr schlagartig bekannt machte.

01. Juli, 20:00 Uhr
SAMSON & DELILAH
Spielfilm, R: Cecil B. DeMille, US 1949, 127 min, eng OF
Einführung: Frank Stern
Das Alte Testament in Technicolor. Cecil B. DeMilles Filmspektakel war der Kassenschlager des Jahres 1949 und führte Hedy Lamarr zum Höhepunkt ihrer Hollywoodkarriere.
Kartenreservierung: 0331-2718112, ticket@filmmuseum-potsdam.de

 
URL:  www.filmmuseum-potsdam.de/Juedisches-Filmfestival-Berlin-Brandenburg_1.html


Zur Umkreissuche   Anschrift
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A
14467 Potsdam
 
Telefon:  (0331) 27 18 117
Telefax:  (0331) 27181-26
Email:  info@filmmuseum-potsdam.de
URL:  www.filmmuseum-potsdam.de
 
Öffnungszeiten:  Museum:
Di bis So 10 bis 18 Uhr Einlass bis 17.30 Uhr
Kino:
Di bis So 17 und 19 Uhr, Do bis Sa zusätzlich 21 Uhr
Kinderkino:
Mi, Sa & So 15 Uhr
 
 Rubriken: 

Kunst und Kultur
Diverses

Rock&Pop Tickets bei www.eventim.de