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16.09.2017, 17:00 Uhr

Filmabend mit Livemusik zu Theodor Storms 200. Geburtstag

Theodor Storm gehört zu den meistgelesenen Autoren des deutschen Realismus. Seine Novellen und Märchen, die meist in seiner norddeutschen Heimat angesiedelt sind, hatten früher nicht nur ihren festen Platz in den Lehrplänen, sie wurden auch von zahlreichen Filmemachern aufgegriffen. In dem schillernden Korpus der Storm-Verfilmungen finden sich die eigensinnigsten Werke der deutschen Filmgeschichte. Zwwei davon werden am Sonnabend im Potsdamer Filmmuseum gezeigt.

immensee2kl -1.jpgUm 17 Uhr wird "Immensee" gezeigt, ein 1943 gedrehter Film von Veit Harlan mit Kristina Söderbaum, Carl Raddatz und Paul Klinger. Darin planen Reinhardt und Elisabeth, das gesamte Leben miteinander zu verbringen. Während sie eher still und häuslich ist, will er als aufstrebender Musiker die Welt entdecken. Als Reinhardt zum Studieren die Heimat verlässt, scheint er seine Elisabeth zu vergessen, der derweil vom reichen Nachbarn der Hof gemacht wird. Veit Harlan, einer der protegiertesten Regisseure des Dritten Reichs, verwandelt Storms Thema der gescheiterten Liebe in eine heftige Vision vom leidgeprüften Liebesopfer.
Einführung: Stephan Ahrens

Zur Chronik von Grieshuus.jpgUm 19 Uhr folgt der 1925 als "Theodor-Storm-Film der Ufa" angekündigte Großfilm "Zur Chronik von Grieshuus", bei dem Arthur von Gerlach Regie führte und Arthur Kraußneck, Paul Hartmann und Lil Dagover mitspielten.
Die graue, schroffe Landschaft Norddeutschlands ist der atmosphärische Hintergrund von Storms Novelle und Ausgangspunkt für Arthur von Gerlachs Verfilmung. Beeinflusst von F. W. Murnaus Naturaufnahmen in dem zwei Jahre zuvor entstandenen »Nosferatu« weckt von Gerlach das Gefühl einer metaphysischen Landschaft, die die Handlungen der Figuren vorherzubestimmen scheint. Die letzten Sprösslinge eines alten Adelsgeschlechts liegen im Zwist miteinander. Als der eine unstandesgemäß eine »Unfreie«, die Tochter eines Knechts heiratet, wird er verstoßen. Doch kämpft er für seinen Sohn um das Erbe seiner Familie.

An der Welte-Kinoorgel: Peer Kleinschmidt

Einführung: Stephan Ahrens

Kartenreservierung unter Tel. 0331-27181-12, per Mail an ticket@filmmuseum-potsdam.de oder im Spielplan des Filmmuseums.


 


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Breite Straße 1A
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Telefon:  (0331) 27 18 117
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