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13.03.2020 - 13.11.2020

125 Jahre Kino. Vom Wintergarten zum Multiplex

Am 1. November 1895 führten die Brüder Skladanowsky im Berliner Varieté Wintergarten "lebende Photographien" vor - dies war die Geburtsstunde des Kinos in Deutschland. Mit einer Film- und Veranstaltungsreihe feiert das Filmmuseum Potsdam nun den 125. Geburtstag des Kinos und zeigt, wie sich die Aufführungspraxis im Laufe der Zeit verändert hat. Vom Varieté zum Multiplex wird über Jahrmarkt- und Ladenkinos, über Stummfilmpaläste, Kinos der 1950er jahre, Freilicht- und Schachtelkinos durchgespielt, wie unterschiedlich Kinoerlebnisse ausfallen konnten. Ein Annäherungsversuch an die Geschichte des gerade in seinen Anfängen äußerst vielgestaltigen Erlebnisortes Kino.

Die gleichzeitige Foyerausstellung "Vom Biophon zum Biomarkt. 111 Jahre Kino in Potsdam" lädt zur Entdeckungsreise durch die Kino- und Stadtgeschichte Potsdams ein. 1909 eröffneten in der Innenstadt und in Babelsberg die ersten ortsfesten Kinos. Innerhalb kürzester Zeit folgten viele weitere. Gaststätten und Tanzsäle wurden zu Kinematographen-Theatern umgebaut, und selbst im Palast Barberini waren Filme zu sehen. Wie sahen die Kinos damals aus und wo lagen sie? Vom Biophon-Theater von 1909 über die Kinokultur in der DDR mit Sommerfilmtagen und Jugendfilmclubs bis zum Multiplexkino UCI in den Bahnhofspassagen und der Umwandlung des ehemaligen Kinos Charlott in einen Biomarkt schlägt die Ausstellung einen weiten Bogen in die Gegenwart.

Fr., 13.3.2020, 19 Uhr
Wintergartenprogramm
R: Max Skladanowsky, D 1895, insges. ca. 8'
Am Klavier: Ekkehard Wölk
Vortrag: Chris van Uffelen (Architekturhistoriker) über Kinoarchitekturen im Wandel der Zeit
Mit Ausstellungsbesuch und Umtrunk
Eintritt frei

Weitere Details und die folgenden Veranstaltungen finden Sie hier in einem Flyer.

Kino_Melodie_Residenz_Lichtspiele_ca_1927_Repro_Untere_Denkmalschutzbehörde_Acta_Specialia.jpgDie Residenz-Lichtspiele wahrscheinlich im Jahre 1927. Foto: Landeshauptstadt Potsdam, Untere Denkmalschutzbehörde, Acta specialia

Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg, der Landeshauptstadt Potsdam, dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) und der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst.

Kartenreservierung: 0331-27181-12, ticket@filmmuseum-potsdam.de

Kino_Melodie_1991_Foto_Filmmuseum_Potsdam_Jörg_Leopold.jpgKino_Melodie_ex_2020_Foto_Filmmuseum_Potsdam_Georg_Meyer-1.jpg1991 gab es die Melodie Lichtspiele noch, in der aktuellen Aufnahme rechts ist von dem Kino nichts mehr zu erkennen. Fotos: Filmmuseum Potsdam/Jörg Leopold, Georg Meyer

 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Filmmuseum Potsdam
Breite Straße 1A
14467 Potsdam
 
Telefon:  (0331) 27 18 117
Telefax:  (0331) 27181-26
Email:  info@filmmuseum-potsdam.de
URL:  www.filmmuseum-potsdam.de
 
Öffnungszeiten:  Museum:
Di bis So 10 bis 18 Uhr Einlass bis 17.30 Uhr
Kino:
Di bis So 17 und 19 Uhr, Do bis Sa zusätzlich 21 Uhr
Kinderkino:
Mi, Sa & So 15 Uhr
 
 Rubriken: 

Kunst und Kultur
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