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12.03.2020, 19:00 Uhr

Literatursalon zur ersten Gerichtsreporterin Berlins

In dem Tempelhofer Literatursalon zum Frauenmärz geht es unter dem Titel "Blüten der Zwanziger Jahre" am nächsten Donnerstag um Gabriele Tergit, Berlins erste Gerichtsreporterin.

Tergit_Gabriele_1926_4c.jpgGabriele Tergit, aufgenommen im Jahre 1926 Foto: © Jens Brüning, courtesy Schöffling & Co

"Seit ich neunzehn Jahre alt war, hatte ich für Zeitungen geschrieben", hat sie einst berichtet. Davor besuchte sie die Soziale Frauenschule von Dr. Alice Salomon, arbeitete in Kinderhorten und machte nebenbei ihr Abitur, um studieren und erfolgreich promovieren zu können.

Gabriele Tergit (1894-1982, eigentlicher Name Elise Reifenberg geb. Hirschmann. "Tergit" ist ein Anagramm des Wortes "Gitter") revolutionierte die Gerichtsreportage und schrieb hochinteressante Romane über Berlin: "Käsebier erobert den Kurfürstendamm" und "Effingers". Beide wurden von Nicole Henneberg neu herausgegeben.

Die Lesung und das Gespräch mit Nicole Henneberg und Silvia Höhne wird von Sibylle Nägele moderiert. Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei, aber der Eintritt ist frei.

 


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