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19.03.2018, 18:30 Uhr

Präsidentenwahl und Fußball-WM in Russland

Gedenkstätte Hohenschönhausen lädt zur Diskussion

Die engen Verflechtungen zwischen Politik, Sport und Doping in Russland sind Thema einer Veranstaltung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen am Montag. Einen Tag nach der Präsidentenwahl und drei Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft diskutieren Experten im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität über die Rolle des Staatsdopings in Putins Reich.

Auf dem Podium sitzen Jürgen Rollmann, WM-Koordinator 2006 der Bundesregierung und ehemaliger Fußballprofi, die Journalisten Richard Herziger und Jessica Sturmberg sowie die frühere Leistungssportlerin und heutige Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfe e.V. Ines Geipel.

Berichte früherer Insider legen nahe, dass Russland systematisch in den vergangenen Jahrzehnten seine Sportler gedopt hat. Der Inlandgeheimdienst FSB soll die Aktionen organisiert und überwacht haben. Eine Beteiligung des russischen Staatspräsidenten Putin ist bislang nicht nachgewiesen. Aufgrund zahlreicher nachgewiesener Dopingfälle war das Nationale Olympische Komitee von den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang ausgeschlossen worden. Nur ein Teil der Athleten durfte ohne russische Hymne, Fahne und nur mit eigener Kleidung an den Spielen teilnehmen.


 


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