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28.01.2020 - 01.03.2020

Gruppenausstellung The Eternal Network

Im Rahmen der transmediale 2020 thematisiert die Gruppenausstellung The Eternal Network die Beständigkeit von Netzwerken und konzentriert sich dabei auf die Möglichkeiten und Grenzen dieser Netzwerke als Antwort auf den aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Wandel.
Swatted - Still 2.jpgEin Standfoto aus dem Film Swatted (etwa (tot-)geschlagen) von Ismaël Joffroy Chandoutis, Production by Le Fresnoy. Foto: ©2018, Courtesy of the artist.

Kristoffer Gansing beschreibt die Ausstellung als Künstlerischer Leiter so: "In Zeiten ökologischer Krisen und politischer Turbulenzen haben Netzwerke ihre Massenwirkung verloren. Wann immer wir von ihnen hören, geht es meist um Rückschläge wie Blackouts, Propaganda, Hassreden, Sucht oder das menschliche Verlangen, sich der intermediären Plattformen des Überwachungskapitalismus zu entledigen. Und doch sind Netzwerke allgegenwärtig und als organisatorisches Mittel in Aktivismus wie großer Politik zum Gift und Gegengift gleichermaßen geworden. Angesichts ihrer mittlerweile stärker spürbaren Grenzen stellt die Ausstellung die Frage, wie zuverlässig Netzwerke noch eine Antwort auf zukünftige Modelle von Sozialität, Technologie und Politik liefern können.

Beginnend mit dem Konzept des "Eternal Network" des Fluxus-Künstlers Robert Filliou aus den 1960er Jahren präsentiert die Ausstellung ein Referenzsystem mit Begriffen, Zitaten und Bildmaterialien zur Beleuchtung der Entwicklung von Netzkulturen. In einer Reihe von Revisions werden über die Neuinterpretation von Archivmaterialien ausgewählte Netzkulturprojekte von den 1990er Jahren bis heute vorgestellt. Während der Begriff "The Eternal Network" neue Formen des Austauschs in einer zunehmend globalen Welt vorwegnahm, spekulierten diese
kritischen Netzkulturen in ähnlicher Weise über kulturelle Praxis in Bezug auf die neue Infrastruktur des Webs und die Gesellschaft nach der Globalisierung.

Durch die Verbindung von "The Eternal Network", kritischen Netzkulturen und zeitgenössischer Kunst schließt die Ausstellung die Lücke zwischen Prä- und Post-Internet-Zeiten. Mit Blick auf den Netzwerk-Backlash überprüft sie das Vermächtnis kritischer Netzkulturen, um herauszufinden, ob und wie diese auch in Zukunft noch eine emanzipatorische Bedeutung haben werden."

Genauere Beschreibungen der ausgestellten Kunstwerke findet man in der Pressemitteilung.

 


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