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20.09.2019 - 05.01.2020

Fontanes Berlin in Fotos festgehalten

Fotografien & Schriften | Fiktion & Wirklichkeit

Theodor Fontane, an den zu seinem 200. Geburtstag gerade viel erinnert wird, lebte von 1819 bis 1898 und wohnte die meiste Zeit in Berlin. Das bedeutet, dass er den Aufbruch in die Moderne miterlebte, den rasanten Ausbau der Stadt verfolgte, die Einführung von Eisenbahn und Elektrizität miterlebte. Und er kommentierte als Autorden Wandel der königlichen Residenz zur Metropole.

Das Märkische Museum zeigt nun eine spannende Ausstellung von Fotographien, die zeigen, wie es zu Lebzeiten des Dichters in der Stadt ausgesehen hat. Und damit man das Ganze noch besser verstehen und in seine eigene Erfahrungswelt einsortieren kann, werden den Ablichtungen aktuelle Fotos der Stadt gegenübergestellt.
hugo-rudolphy-spandauer-strasse.jpgHugo Rudolphy (1855-1919) fotografierte diese Verkehrsszene in der Spandauer Straße Ecke Eiergasse im Jahr 1898. Links erkennt man den Chor der Nikolaikirche, rechts das Rote Rathaus. Foto: (Kollodiumpapier) © Stadtmuseum Berlin | Foto: Hugo Rudolphy

Übrigens wurde in Fontanes Zeit auch die Fotografie erfunden und entwickelt, die Ausstellung würdigt daher zwölf Fotografen, die Berlin zeitgleich mit ihm fotografisch beschrieben haben - von Leopold Ahrendts über F. Albert Schwartz bis hin zu Heinrich Zille.

Den Bogen in die Gegenwart spannen der Bilderzyklus "Tatort Fontane" des Berliner Fotografen Lorenz Kienzle und die Junior-Kuratoren, deren Arbeiten mit Fontanes Texten in den Dialog treten. Auch von der Restaurierung und Digitalisierung der Original-Manuskripte berichtet die im Rahmen des Jubiläumsprogramms "fontane.200" stattfindende Ausstellung.

 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin - Mitte
 
Telefon:  030 30 86 62 15
URL:  http://www.stadtmuseum.de/maerkisches-museum-0
 
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Kunst und Kultur
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