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25.05.2018 - 05.08.2018

Philippe Parreno im Gropius-Bau

Eine Ausstellung, die keinen Namen trägt und nur auf ihren Urheber hinweist ist kein Wunder, wenn schwer zu beschreiben ist, was eigentlich gezeigt wird. Philippe Parrenos Arbeiten, die derzeit im Gropius-Bau gezeigt werden, werden denn auch "unterschiedliche Daseinsformen, die sich im Lauf der Zeit verändern" zugesagt. Und das klingt schon mal interessant, weshalb wir hier einfach mal aus der Ankündigung zitieren:

"Entkörperte, frei schwebende Empfindungen und Intensitäten wirken direkt auf die Körper sowohl der Werke selbst als auch der Ausstellungsbesucher*innen. In einem Raum steuern drei verschiedene Luftwirbel das Kreisen von Ballonfischen auf einem ausgeklügelten Rundkurs. Live-Klänge von irgendwo in oder außerhalb der Stadt sickern ein und verbreiten sich von einem Raum zum nächsten. Einige Synchronizitäten werden Ihnen auffallen. Abgesunkene Klänge kommen wieder an die Oberfläche des Wasserbeckens im Lichthof und werden in visuelle Muster von Seerosen umgewandelt. Lichtverhältnisse ändern sich in den Räumen durch automatisch hochgezogene oder heruntergelassene, von einer unbekannten Instanz gesteuerte Rollläden. Ein anderer Bereich ist in ein unheimliches, oranges Leuchten getaucht, das an unsere in fiktiver Zukunft verlöschende Sonne denken lässt. Beim Gang durch diese Ausstellung beschleicht uns das Gefühl, in eine Dimension eingetreten zu sein, die unsere gewohnten Raumkoordinaten nicht erfassen. Wir sind in einem inneren Raum, einer vollkommen mentalen Landschaft, an einem von Fuzzylogik beseelten Ort."

philippe_parreno_anywhen_media_gallery_res.jpgPhilippe Parreno, Anywhen, 2017 (Filmstill) Foto: © and courtesy Philippe Parreno

Für Parreno gibt's eigentlich keine Ausstellung in herkömmlichem Sinn, er will einfach möglichst viele Wechselwirkungen unter einen Hut bringen und nutzt dafür Filme, Skulpturen, Zeichnungen, Texte und alle möglichen anderen Medien, um Räume so zu gestalten, dass die unterschiedlichsten Dinge sich nicht nur abwechseln, sondern auch beeinflussen. Und er spielt mit den eingeübten Erfahrungen des Publikums, das er im besten Fall ein wenig unsicher macht in Fragen über die Zeit oder den Raum oder die Logik. Könnte man sich mal ansehen ...


 
Eintritt:  10 / ermäßigt 7 Gruppen ab 5 Personen 7 Gruppen Schüler*innen und Studierende ab 5 Personen 5 Eintritt frei bis 16 Jahre 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchner Straße 7
10963 Berlin - Mitte
 
Telefon:  030 254 86-0
Telefax:  030 254 86 107
Email:  post@gropiusbau.de
URL:  www.gropiusbau.de
 
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