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20.09.2017 - 24.09.2017

"moving history" - ein Festival für Filme, die Geschichte erklären

"moving history - Festival des historischen Films" heißt das erste deutsche Festival, das sich mit Kino- und Fernsehproduktion beschäftigt, die sich mit historischen Themen auseinandersetzen.Es können dokumentarische oder fiktionale Filme sein und sie können schon vor langer Zeit oder gerade erst entstanden sein - sie müssen nur von geschichtlichen Ereignissen berichten, von historischen Persönlichkeiten oder vom Leben, wie es in vergangenen Zeiten geführt wurde. Schließlich prägen Filme unser Bild von der Vergangenheit und sind unverzichtbarer Teil unserer historisch-politischen Bildung.

Da im weiteren Sinne historische Filme im Kino, Fernsehen oder auf Online-Plattformen erstanulich präsent sind und auch immer wieder gesellschaftliche Debatten anstoßen, sollen sie auf dem Festival genauer unter die Lupe genommen werden. Publikum, Filmschaffende, Historiker und Medienwissenschaftler sollen sich mit der Bedeutung von Filmen für die öffentliche Auseinandersetzung mit Geschichte auseinandersetzen und damit unsere Erinnerungskultur beleuchten. Die Sicht der Vergangenheit beeinflusst schließlich auch das tägliche Handeln.

Plakat_Die BleierneZeit_1963.jpgThema der ersten Ausgabe von moving history ist die filmische Wahrnehmung der Studenten-proteste im Juni 1967 und der letztlich daraus hervorgegangenen RAF. Gezeigt werden fiktionale und dokumentarische Produktionen aus den letzten 50 Jahren, die sich mit dem Links-terrorismus beschäftigen, mit seiner Entstehung, Einflüssen, Wirkungen und Folgen. Hinzu kommen zwei Werkstattgespräche und eine Tatort-Kinopremiere, außerdem werden eine Masterclass und ein Symposium die Auseinandersetzung mit Geschichte im Film vertiefen.

Im Rahmen des Festivals wird auch ein Preis für den besten Film zu einem historischen Thema vergeben, Nach der griechischen Muse der Geschichtsschreibung heißt er "Clio", ist mit 5.000 Euro dotiert und wird vom Filmpark Babelsberg gestiftet.

Plakat des Films, dessen Titel zur Bezeichnung der vom Terrorismus belasteten 70er Jahre wurde, obwohl er sich auf Nachkriegs-deutschland bezog. Die Regisseurin Margarethe von Trotta ist Schirmherrin des Festivals.
 
URL:  www.moving-history.de/#


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