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09.11.2019 - 04.10.2020

Zeit für Fragmente

Werke aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie

Es sei gerade "eine Zeit für Fragmente", erklärte Marcel Duchamp der Schriftstellerin Anaïs Nin, als sie ihn 1934in Paris besuchte. Er sprach zwar von einer seiner Arbeiten, aber in einer Welt, in der die Gesellschaft auseinanderfiel, erschien ihm das Fragment als angemessene Form künstlerischen Handelns.
Fragmente_Beuys.jpg1982/83 schuf Joseph Beuys "Das Ende des 20. Jahrhunderts", und die Fragmentierung der Welt wurde zuvor auch noch nie so auf die Spitze getrieben ... Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns

Die Ausstellung "Zeit für Fragmente" geht nun anhand von Werken aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie unterschiedlichen Bedeutungen des Fragmentarischen nach und Installationen von Joseph Beuys stehen Werken von Mariana Castillo Deball, Anish Kapoor, Franz West, Mariana Abramović und Ulay gegenüber. Im Obergeschoss sind neben einer Skulptur von Hans Josephson Werke von Cy Twombly, Robert Rauschenberg und John Cage zu sehen. Arbeiten von Andy Warhol und Hans-Peter Feldmann öffnen den Blick auf populäre Bildwelten
und Werke von Sam Taylor-Johnson, Thomas Florschuetz und William Kentridge thematisieren die Fragmentierung des Selbst.Frangere heißt brechen, und aus Bruchstücken kann schließlich fast alles bestehen ...

Fragmente_Warhol_doityourself Seascape.jpgFragmentierung für Zuhause: Andy Warhols"Do It Yourself (Seascape)" aus dem Jahr 1962. Foto: © 2019 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jochen Littkemann

 


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