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22.01.2020 - 31.08.2020

Restaurierung der Friedrichswerderschen Kirche abgeschlossen

FWK_Aussansicht_2019_smb_museum_DavidvonBecker.jpgSeit 2012 kann man die Friedrichswerdersche Kirche nicht mehr betreten, jetzt ist die lange wegen Restaurierung geschlossene Kirche von Karl Friedrich Schinkel wieder manchmal zu besichtigen und im Herbst diesen Jahres soll sie wieder durch die Nationalgalerie als Museum genutzt werden. Das Foto (2019) stammt von smb.museum/David von Becker.

Die von Karl Friedrich Schinkel geplante und von 1824 bis 1830 gebaute Kirche entstand fast gleichzeitig mit dem Alten Museum und sollte klassizistisch aussehen. Schinkel beugte sich aber den Wünschen des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, der ein Gotteshaus in "altdeutschem", d. h. neogotischem Stil vorzog. Genutzt wurde sie von der deutschen und der französischen Gemeinde der Evangelischen Kirche in Preußen.

Während des Krieges entstandene schwereSchäden wurden erst in den Jahren 1979 bis 1986 beseitigt, die Wiederöffnung als Museumskircheerfolgte zur750-Jahr-Feier Berlins 1987. Die Errichtung von Neubauten neben der Kirche führten 2012 zu ihrer Schließung. Die aufwändige Instandsetzung und Restaurierung wurde erst jetzt abgeschlossen.

Die Friedrichswerdersche Kirche ist der einzige in der Berliner Innenstadt erhaltene Kirchenbau Schinkels, dessen Fassade und Innenraum heute noch dem ursprünglichen Erscheinungsbild entsprechen - und die Alte Nationalgalerie wird sie wieder als Ausstellungsraum nutzen. Im Herbst soll eine neu konzipierte Ausstellung zu Bildhauerwerken aus dem Bestand der Nationalgalerie von der Schinkel-Zeit bis zum Kaiserreich eröffnen.

Bis dahin werden jeden 2. und 4. Sonntag im Monat öffentliche Führungen angeboten:
www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/friedrichswerdersche-kirche/veranstaltungen.html

 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Friedrichswerdersche Kirche
Werderscher Markt
10117 Berlin - Mitte
 
Telefon:  030 20 90 55 77
 
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Kunst und Kultur
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