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16.03.2018 - 17.06.2018

Carl-Heinz Kliemann, frühe Werke

Carl-Heinz Kliemann (1924-2016) zählt zu Berlins bedeutendsten Nachkriegsmalern. Er studierte an der Berliner Hochschule der Bildenden Künste bei Max Kaus und Karl Schmidt-Rottluff und wurde besonders für seine nach dem Krieg entstandenen Farbholzschnitte gelobt. Zwei Jahre nach seinem Tod widmet ihm das Kunsthaus Dahlem nun in Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin und der Carl-Heinz und Helga Kliemann Stiftung eine Ausstellung, die sein Frühwerk aus den Jahren 1945-1960 vorstellt. Neben Berliner Stadtansichten sind Landschaften ein Bildthema, das den Künstler sein Leben lang beschäftigt hat und auf das sich die Ausstellung im Kunsthaus konzentriert.
Kliemann_gelbe Landschaft.jpgKliemann_.jpgOben die 1956 gemalte Gelbe Landschaft, rechts die Landschaft mit gelbem Haus von 1950, beide Tempera auf Leinwand. Fotos: Carl-Heinz-und-Helga-Kliemann-Stiftung/Stadtmuseum Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn - Stiftung Stadtmuseum Berlin; Fotograf: Oliver Ziebe, Berlin

Als Schüler des Brücke-Malers Karl Schmidt-Rottluff ist er dessen Stil besonders in seinen Holzschnitten streng verpflichtet, während er in der Malerei rasch eine eigenständige Handschrift entwickelt. Mit 50 grafischen und malerischen Werken wird dieses Frühwerk in der Ausstellung vorgestellt.

Ausstellungseröffnung ist am Donnerstag, 15. März, um 19 Uhr, es erscheint ein Katalog mit einem Vorwort von Paul Spies und Dominik Bartmann sowie Textbeiträgen von Helmut Börsch-Supan, Jennifer McComas und Dorothea Schöne.
 
Eintritt:  6/4 Euro, in Kombination mit dem benachbarten Brücke-Museum 8/5 Euro 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Kunsthaus Dahlem
Käuzchensteig 8
14195 Berlin - Steglitz-Zehlendorf
 
Telefon:  +49 (0)30 83227 258
Telefax:  +49 (0)30 83227 259
Email:  info@kunsthaus-dahlem.de
URL:  www.kunsthaus-dahlem.de
 
Öffnungszeiten:  Mi-Mo 11-17 Uhr
 
In dem als Staatsatelier des Bildhauers Arno Breker errichteten Gebäude zeigt das Kunsthaus Dahlem seit Sommer 2015 plastische Kunst vor allem der Jahre 1945 bis 1961, ergänzt durch Malerei, grafische Arbeiten und Fotografie. Im Eingangsbereich kostenfrei zu besichtigende Schautafeln zur Geschichte des Hauses.
 
 
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