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12.02.2017 - 09.04.2017, 18:00 Uhr

Salonmusik im Zitronencafe

Genauer gesagt: in der Galerie im Körnerpark

Eine gute Gelegenheit, am frühen Sonntagabend ein gemütliches Glas Bier oder einen Wein trinken zu können und dabei musikalisch annehmbar unterhalten zu werden, bietet sich bei der Salonmusik im Zitronencafe in der Schierker Straße 8, das liegt in Neukölln neben der Galerie im Körnerpark. Und da die Veranstaltungsreihe durchs Bezirksamt organisiert und finanziert wird, ist der Eintritt auch noch frei.

Empfehlen kann man die Reihe aber vor allem, weil das Programm von Paul Schwingenschlögl zusammengestellt wird und der Musiker dabei vor allem zwei Aspekte berücksichtigt: Die auftretenden Künstler/innen sollen vor allem aus Neukölln kommen und sie sollen etwas können. Im Ergebnis kamen dabei bisher meist ziemlich interessante Konzerte heraus.

Hier ein Überblick über die Auftritte in den kommenden Wochen:

jazzpectation_200.jpgSonntag, 12. Februar 2017, 18 Uhr
Das Duo Jazzpectation spielt Bossa Nova, Swing und Popsongs, wobei der gewohnte Flötensound durch Effekte wie Beat Box, Octaver und Reinsingen erweitert wird. Gesangliche Melodielinien und temperamentvolle Soli kennzeichnen das Spiel von Miriam Wieczorek. Rhythmisch versiert, mit brillantem Klang und musikalischer Ausdruckskraft tritt der Gitarrist Florian von Frieling auf.

Sonntag, 19. Februar 2017, 18 Uhr
Bei Trialogues sind drei Musiker mit großer Erfahrung in improvisierter Musik am Werk: Der Gitarrist Jan Weber und der Trompeter Paul Schwingenschlögl kombinieren den Klang ihrer Instrumente mit verschiedensten Effekten und treffen damit auf den klaren Kontrabass von Udo Betz - eine gute Kombination.

Sonntag, 26. Februar, 18 Uhr
Jürgen Kupke & Hannes Zerbe Duo: Seit mehr als drei Jahrzehnten arbeiten der Klarinettist Jürgen Kupke und der Pianist Hannes Zerbe zusammen und probieren verschiedenste Besetzungen aus, zuletzt im 2011 aus 17 Berliner Musikern gegründeten "Hannes Zerbe Jazz Orchester". Neben Kompositionen von Zerbe und freien Improvisationen interpretieren die beiden Jazzmusiker gern Brecht/Eisler-Lieder in ihrer eigenen instrumentalen Version oder improvisieren Melodien aus alten Stummfilmen.

Sonntag, 5. März, 18 Uhr
Der Pianist Louis Durra interpretiert Musik aus den verschiedensten Traditionen. "Er spinnt das unwahrscheinlichste Material zu Jazz-Gold und verwandelt Electro in akustische Meisterwerke voll betörendem Understatements", schrieb einmal der "Herold Scotland".

Sonntag, 12. März, 18 Uhr
Sveta Kundish & Patrick Farrell: Die Sängerin und der New Yorker Akkordeonist gehören zu den renommiertesten und angesehensten jungen Spielern von Klezmer und jiddischer Musik - wobei sie mal schlicht und traditionell vorgehen, mal avantgardistisch und verblüffend neu.

Sonntag, 19. März, 18 Uhr
Gibbi singt englische und deutsche Songs oft von den alltäglichen Tücken des Lebensund er spielt dazu Gitarre. Auch Lieder von befreundeten Song-writern wie Todd Thibaud, Tom Gillam oder Trevor Alguire, mit denen er gemeinsam auf der Bühne stand, sind zu hören udn Lieder seiner Vorbilder Johnny Cash oder Waylon Jennings.

Sonntag, 26. März, 18 Uhr
Romantisches Duo:Susanne Schulz an Violine und Viola sowie Miyuki Motoi am Klavier spielen Mozart, Beethoven, Schubert, Fritz Kreisler, Béla Bartók, Johann Strauss u. a.

Sonntag, 2. April, 18 Uhr
Der in Berlin lebende rumänische Künstler Mischa Blanos komponiert, performt und transformiert Klavierklänge durch Beigabe elektronischer Elemente. Seine Werke leben von der dynamischen und ungewöhnlichen Spieltechnik, welche sich durch eine jahrelange Ausbildung in der klassischen Musik entwickelte.

Sonntag, 9. April, 18 Uhr
Michael Raeder gilt als Magier der Entschleunigung, er ist ein Liedermacher und Songpoet in der Tradition eines Jacques Brel oder auch von Simon & Garfunkel.
Balladen, eigene Lieder, vorgetragen mit einer unverwechselbaren Stimme, besinnlich, charmant. Moderiert vom Künstler, der seine Lieder vorstellt, ihre Entstehung mit Anekdoten bereichert und es versteht, alle Zuhörer auf eine abwechslungsreiche, musikalische Reise mitzunehmen.

Danach ist Pause, bis am 11. Juni wieder die Freiluft-Konzertreihe "Sommer im Park" auf der Terrasse vor der Galerie im Körnerpark startet - mit einem bunt gemischten Programm natürlich.
 
URL:  http://kultur-neukoelln.de/programmkalender.php?iReiheId=8

Eintritt kostenlos


Zur Umkreissuche   Anschrift
Galerie im Körnerpark
Schierker Straße 8
12051 Berlin - Neukölln
 
 
 Rubriken: 

Kunst und Kultur
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