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06.03.2020 - 16.08.2020

Die deutsche Teilung in Spandau aus dem Blickfeld der Stasi

Eine Ausstellung der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau

Die Jugendgeschichtswerkstatt Spandau forscht seit vielen Jahren im Archiv des "Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik" (BStU) zu den Aktivitäten der Stasi in Spandau. Dabei fanden sich viele Materialien zu der innerdeutschen Grenze, aber auch Vorgänge von inoffiziellen Mitarbeitern (IM), die für die Stasi spioniert haben.

In den letzten Jahren sind mehrere Ausstellungen entstanden, die im Rahmen von verschiedenen Projekten mit Schülerinnen und Schülern des Lily-Braun-Gymnasiums und des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums erarbeitet wurden. Erstmalig wurden dazu die Akten des "Stasi-Archivs" gesichtet, die sich mit Spandau beschäftigen. Die Jugendlichen gewannen so ganz neue, aus Originalakten stammende Erkenntnisse über die Arbeit der Staatssicherheit.

Quelle Stasi_Ausstellung Zitadelle.jpgAnsicht der Mauer aus der Ostseite an der Bürgerablage. Foto: © BStU

Die Ausstellung "Quelle: Stasi" zeigt eine Auswahl ihrer Erkenntnisse. Sie stellten fest, dass die Stasi nicht nur in der DDR tätig war, sondern auch im Westen Berlins. Dies geschah u.a. durch Anlegen von "Toten Briefkästen", die Auswertung von Grenzzwischenfällen sowie die Ausspähung von Gaststätten, Polizei und Spandauer Bürgerinnen und Bürgern, die manchmal auch für die Stasi gearbeitet haben.

Ergänzt wird die Ausstellung durch Modelle von Mauerabschnitten in Spandau, die im Jugendmodellbauforum der JGW erarbeitet wurden.

Die Ausstellung läuft in der Bastion Kronprinz der Zitadelle Spandau.

 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Zitadelle Spandau
Am Juliusturm 64
13599 Berlin - Spandau
 
Telefon:  030 / 354 944 -0
Email:  info@zitadelle-spandau.de
URL:  www.zitadelle-spandau.de
 
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