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16.12.2017, 18:15 Uhr

"Bangzi Melody": chinesische Filmpremiere an ungewohnter Stelle

Deutschlandpremiere eines chinesischen Films, der Regisseur gibt eine kurze Einführung und diskutiert im Anschluss an die Filmvorführung mit dem Publikum und dann ist der Eintritt auch noch frei - so könnten Filmabende öfters verlaufen. Bei "Bangzi Melody" liegt für manche allerdings vielleicht eine Schwierigkeit darin, dass der Film in chinesischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt wird und Einführung und Diskussion auch in englischer Sprache laufen.

Der Regisseur Zheng Dasheng stammt aus Shanghai, die Grundlage seines Films "Bangzi Melody" bildet eine lokale Holzklapper-Oper (Bangzi-Oper) und eine Erzählung des Autors Jia Dashan. Der Film schildert das Leben der Bewohner eines kleinen Dorfes in Nordchina nach der Kulturrevolution und erzählt von den Vorbereitungen für eine lokale Opernaufführung. Im Verlauf der Proben für das klassische Theaterstück brechen Konflikte auf, die seit langer Zeit unter der Oberfläche geschwelt haben und nun weitreichende Konsequenzen entwickeln. Speziell für seine dichte Atmosphäre und künstlerische Bildsprache wurde das Werk 2017 bei den 54. Golden Horse Awards für das beste adaptierte Drehbuch und bei den 31. Golden Rooster Awards für die beste Kameraführung ausgezeichnet.

Die Veranstaltung wurde vom Konfuzius-Institut gemeinsam mit dem Shanghai Film Museum organisiert. Sie ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
 


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