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14.10.2016 - 11.12.2016

Wie im echten Leben

Fotos der Argentinierin Adriana Lestido

Bilder, die schon fast den Eindruck erwecken, man würde selber etwas sehen, können nicht schlecht sein - erst recht, wenn sie auf der anderen Seite der Welt aufgenommen wurden. Adriana Lestido hat ihre Ausstellung in Schöneberg denn auch "Lo Que Se Ve" genannt, "Was zu sehen ist". Und die Bilder sind nicht nur zu sehen, sie sind meist auch sehenswert.

Bekannt wurde die 1955 geborene argentinische Fotografin mit eindringlichen Aufnahmen zu sozialen und politischen Themen, ein bei einer Demonstration im letzten Jahr der Militärdiktatur 1982 entstandenes Foto von Mutter und Tochter auf der Plaza de Mayo war weltweit zu sehen. Aber auch bei ihren anderen meist in Argentinien entstandenen Fotografien erzählt sie sehr persönliche Geschichten, bei denen man schon oft sofort erkennt, dass es hier einen gewissen Verbesserungsbedarf gibt. FotoA_Adriana_Lestido.jpg
Ein Bild aus der 1991-93 aufgenommenen Reihe Frauen in Gefangenschaft. Foto: Adriana Lestido

In drei Serien hat sie junge Mütter, Mütter und Töchter und gefangene Frauen abgebildet, und das meist in Situationen, die für die Frauen nicht ganz einfach waren. Die Bilder werden daher oft als "ungeschminkt" bezeichnet, sie haben aber immer auch eine poetische Seite und sie bringen einem die Abgebildeten ein wenig näher.

Adriana Lestido fotografiert, unterrichtet und kuratiert. Sie wurde mehrfach international ausgezeichnet. Mit dieser Retrospektive, die Arbeiten aus ihren wichtigsten Serien vereint, ist ihr Werk erstmals in einer Einzelausstellung in Deutschland zu sehen.
 
Eintritt:  frei 
URL:  http://www.hausamkleistpark.de/index.php/haus-am-kleistpark/ausstellungen-hak


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