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21.03.2017, 18:00 Uhr

Als die DDR den Westen übernehmen wollte - Ulbrichts Wirtschaftswunder

Eine Filmpräsentation

Mit dem "Neuen Ökonomische System (NÖS)" wollte die DDR in den 1960er Jahren neue Wege gehen und die Zukunft im Wettstreit mit der Bundesrepublik Deutschland für sich gewinnen. Mit Rationalisierung und Automatisierung sollte die Planwirtschaft revolutioniert und die Mangelwirtschaft mit Personalmangel und Materialknappheit beseitigt werden. Neue Denkmethoden und neue Technologien sollten dazu beitragen, dass der Mensch künftig im Produktionsprozess entbehrlich wird. Letztlich sollte damit der Westen wirtschaftlich überholt und der Weg zur kommunistischen Weltherrschaft geebnet werden.

Im Focus des Films steht die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der DDR in jener Zeit, die Zukunftsvisionen von einer automatisierten, rationalisierten und damit besseren Welt. Doch die von Walter Ulbricht forcierte Öffnung der zentralistisch geleiteten Volkswirtschaft scheiterte. Alle Maßnahmen des NÖS, wie etwa Prämien für die Werktätigen oder größere betriebliche Freiheiten für die Kombinate, konnten die DDR-Ökonomie nicht retten. Mit der Machtübernahme durch Erich Honecker wurde das innerparteilich stets umstrittene Projekt eingestellt und die Reformen rückgängig gemacht.

Der Eintritt zur Filmpräsentation ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 


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