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21.02.2020 - 25.05.2020

Umbo. Fotograf

Werke 1926-1956

Otto Umbehr (1902-1980) war Anfang der 20er Jahre Bauhaus-Schüler in Weimar, wandte sich dann der Fotografie zu und stand unter seinem Kürzel Umbo "für eine Art ,Urknall' der modernen Fotografie", wie der Kunsthistoriker Herbert Molderings 1995 schrieb. Mit Ideenreichtum und Experimentierfreude prägte Umbo maßgeblich die Fotografie des Neuen Sehens.

Umbo_Hand.jpgUmbo, Ohne Titel (Ruth. Die Hand), um 1926, 2016 erworben mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, © Phyllis Umbehr/Galerie Kicken Berlin/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Repro: Anja E. Witte


Er gilt als Erfinder des Bildes der Neuen Frau, des neuen Bildes der Straße und der fotografischen Reportage schlechthin. Sein Name steht auch für den Aufbruch aus der Wilhelminischen Ära ins frühe Bauhaus und für die beflügelte Medienmetropole Berlin. Umbo ist zugleich der an sich zweifelnde junge Künstler, der Dank der Impulse durch den Bauhauslehrer Johannes Itten und seinen Künstlerfreund Paul Citroen quasi über Nacht berühmt wurde.

Mit einer Auswahl von 200 Werken sowie zahlreichen Dokumenten präsentiert die Berlinische Galerie nach dem Sprengel Museum Hannover die erste große Retrospektive seit 24 Jahren. Die Ausstellung feiert zudem den Erwerb des Nachlasses Umbo, der 2016 gemeinsam mit den Kooperationspartnern Bauhaus Dessau und Sprengel Museum Hannover dank der Finanzierung durch zahlreiche Unterstützer (Kulturstiftung der Länder, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Ernst von Siemens Kunststiftung, LOTTOStiftung Berlin, u.a.) möglich wurde.

Umbo_Wannsee.jpgDas Strandbad Wannsee nahm Umbo um 1930 auf. © Phyllis Umbehr/Galerie Kicken Berlin/VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Eine Ausstellung des Sprengel Museum Hannover in Kooperation mit der Berlinischen Galerie und der Stiftung Bauhaus Dessau. Sie wird finanziell unterstützt vom Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und vom Förderverein Berlinische Galerie e.V.
Eröffnung: 20.2.20, 19 Uhr

 
Eintritt:  8/5 Euro 


Zur Umkreissuche   Anschrift
Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin - Mitte
 
Telefon:  030 – 789 02 – 600
Telefax:  030 – 789 02 – 700
Email:  bg@berlinischegalerie.de
URL:  www.berlinischegalerie.de
 
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
 
 Rubriken: 

Kunst und Kultur
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