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03.03.2018 - 04.03.2018

Sonderführungen durch das berüchtigte Kellergefängnis in Hohenschönhausen

Am 5. März jährt sich der Tod des sowjetischen Diktators Josef Stalin zum 65. Mal. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen erinnert mit kostenlosen Sonderführungen an diese historische Zäsur.

Von 1945 bis 1953 wurden tausende Menschen unter katastrophalen Bedingungen im Kellergefängnis in Hohenschönhausen eingesperrt, im berüchtigten "U-Boot". Der sowjetische Geheimdienst NKWD und die DDR-Staatssicherheit verhörten und folterten politische Gegner, zu denen auch zahlreiche Kommunisten zählten. Die Sonderführung zeigt an ausgewählten Beispielen, mit welcher Härte das stalinistische Regime gegen tatsächliche und vermeintliche Andersdenkende in Deutschland vorgegangen ist.

Mit dem sowjetischen Diktator starb einer der größten Massenmörder der Geschichte, dessen Tötungsmaschinerie auch in Deutschland zehntausende Opfer forderte. Die DDR feierte Josef Stalin als den "besten Freund des deutschen Volkes". Wer sich dem Kult um den sowjetischen Diktator verweigerte, konnte zu hohen Haftstrafen verurteilt werden.

Die Führungen am Sonnabend und Sonntag, 3. und 4. März, beginnen jeweils um 12 und 13 Uhr und zählen zum Begleitprogramm der Sonderausstellung "Der rote Gott - Stalin und die Deutschen", die bis Ende Juni zu sehen ist und über die wir hier berichteten.
Der Eintritt ist frei.Kellergefaengnis-Zellengang_U-Boot_© Gedenkstätte-Hsh_Gvoon.jpg
Foto: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen


 
URL:  http://www.stiftung-hsh.de/presse/pressemitteilungen/2018/65-todestag-von-josef-stalin/


Zur Umkreissuche   Anschrift
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstr. 66
13055 Berlin - Lichtenberg
 
Telefon:  030 / 986082-30
Telefax:  030 / 986082-464
Email:  info@stiftung-hsh.de
URL:  www.stiftung-hsh.de
 
Die Gedenkstätte auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit ist eine selbstständige Stiftung öffentlichen Rechts. Sie hat die gesetzliche Aufgabe, die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 zu erforschen, durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu informieren und zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur anzuregen. Am Beispiel dieses Gefängnisses soll sie zugleich über das System der politischen Justiz informieren.
 
 
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